vom Beet in die Vorratskammer

Vorrat1Die Hochsaison der Aussaaten geht dem Ende zu und der fleißige Gärtner darf sich auf erste größere Ernteerträge freuen.
Oft zuviel um es gleich zu verspeisen und mit dem Gedanken an den nächsten Winter geht es also nun mit Vollgas in die Vorratshaltung.

Warum Vorratshaltung?

Wenn es etwas zu ernten gibt, ist es oftmals zuviel auf einmal. Wegschmeißen ist nun wirklich keine Option. Gerade wenn man sein Gemüse liebevoll selbst gezogen hat. Verschenken, das ginge natürlich, um die eigenen Lebensmittel frisch zur Verwendung zu bringen. Aber freut sich der Nachbar immer noch, wenn er den 10ten Kürbis geschenkt bekommen hat?

Wer Gemüse und Obst zur Selbstversorgung anbaut, ernährt sich oft saisonaler, als andere Menschen. Schließlich ist uns ja, durch unser eigenes Schaffen durchaus bewusst, wann es Zeit für welches Gemüse ist.

Vorratshaltung ist meine Art, die Saison zu verlängern.

Methoden zur Vorratshaltung

Es gibt verschiedene Methoden zur Vorratshaltung. Um größere Ernteerträge zu verarbeiten, sind Einkochen, Einfrieren und Trocknen, die wichtigsten für mich.

Die größten Vorteile beim Einkochen sind für mich, dass nach dem Prozess keine Energie mehr benötigt wird und sich große Mengen verarbeiten lassen.

Beim Einfrieren lassen sich Gemüse und Kräuter schnell verarbeiten, von denen man gelegentlich einfach mal eine Hand voll ans Essen geben will. Wir haben meistens Zuckerschoten, Erbsen, Spinat, sowie kleine Spargelstücke. Aber vor allem einige Kräuter lassen sich so wunderbar zur schnellen Verfügung halten.

Septemberernte11Zum Trocknen ist im besten Fall überhaupt keine Energie (Strom) notwendig. Meistens trocknen wir Kräuter, eher selten auch Gemüse. Es gibt einige Würzkräuter, die ihr Aroma erst so richtig beim Trocknen entfalten. Bei Teekräutern lohnt es sich größere Mengen für die kalte – die eigentliche Teezeit – Jahreszeit zu trocknen.

 

Außerdem kann man natürlich auch durch Einlegen in Salz, Zucker, Essig und / oder Öl konservieren. Hierbei werden die Vorräte meistens nicht eingekocht oder eingefroren, sondern werden durch die Beigabe der genannten Zutaten konserviert.

Rezepte zur Vorratshaltung

Im grünen Himmel habe ich schon ein paar Rezepte und Ideen zur Vorratshaltung geschrieben. Hier habe ich euch mal alle bisherigen verlinkt, die ich ausprobierthabe, wenn von irgendwas zu viel da war:

gebackene Zucchini-Puffer

Pflaumenmus / Pflaumenkonfitüre!

Apfel-Zucchini-Marmelade

rote Beete – vollständig verwerten

Holunderblütensirup

grüne Tomatenkonfitüre mit Basilikum

Basilikumpaste / Pesto

Apfelvorräte – lagern & verarbeiten

Wir haben zwar auch noch mehr ausprobiert. Aber es ist kaum machbar, immer alles gleich zu posten. Deshalb erwarten euch in den kommenden Tagen noch ein paar Beiträge mit Tipps und Grundlagen zum Thema Vorratshaltung.

 

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