Vorratshaltung

Obst und Gemüse einkochen

Von meiner Oma kenne ich das noch:Der ganze Keller war voll mit selbst eingemachten Obst- und Gemüsekonserven. Große Erntemengen wurden immer in Gläser portioniert und relativ „schlicht“ eingekocht. So hatte man die Obst- und Gemüsesorten auch außerhalb der eigentlichen Saison als reine Zutat zur Verfügung.

Kräuter konservieren

Wer einen Garten hat, hat doch meistens irgendwo wenigstens ein Plätzchen für Kräuter angelegt, auch wenn er sonst keinen Nutzgarten bewirtschaftet. Kräuter lassen sich ja sogar in beachtlichen Mengen auf dem Balkon ziehen und auch eine Fensterbank kann einen Mini-Kräutergarten beherbergen.

Am allerbesten schmecken die meisten Kräuter frisch. Doch einige entwickeln ihr Aroma tatsächlich erst beim Trocknen und andere ergeben solche Mengen,dass man sie gar nicht aufbrauchen könnte.

Rezepte für Suppen & Brühe

Was für uns in der Vorratshaltung wichtig ist,sind eingekochte Grundlagen für Suppen. Damit meine ich nicht fertige Suppen, sondern einfache kräftige Brühen ohne Einlage.

Ein Glas Brühe auf und gerade schnell das Gemüse reingeschnippelt,was man an dem Tag ernten konnte und -ZACK – ist eine exzellente Suppe binnen weniger Minuten auf dem Tisch.

Von Automaten & fertigen Soßen

Gestern habe ich mal wieder unsere Vorräte aufgefüllt und uns ein paar fertige Nudelsoßen vorbereitet.Manchmal sind unsere Arbeitszeiten einfach so ungünstig gelegen, dass Kochen echt in Stress ausartet. Dann ist es immer wieder schön, einfach nur ein Glas aufzumachen. Bevor ich euch das Rezept meiner letzten Eigenkreation verrate, noch eine kleine Überlegung zum Einkochautomaten:

Apfelvorräte – lagern & verarbeiten

Das wir vieleÄpfel in diesem Jahr haben, habe ich ja schon geschrieben und auch das wir wenig Möglichkeiten haben, die Äpfel einfach so einzulagern. Deshalb heute mal eine Übersicht der Rezepte, mit denen wir die Äpfel für uns haltbar machen und so eigentlich das ganze Jahr etwas von diesem leckerem Obst haben.

Doch zunächst einmal zu den optimalen Lagerbedingungen von Äpfeln:

Das fängt schon bei der Ernte der Äpfel an. Es gibt soviele verschiedene Apfelsorten und ebenso unterschiedlich ist ihre Lagerfähigkeit. Die früh reifenden Klaräpfel eignen sich zum Beispiel nicht sehr gut, sondern schmecken frisch vom Baum am besten.Bei der Ernte selbst sollte beachtet werden, dass man die Äpfel einzeln pflückt und ordentlich in den Erntekorb legt und keinesfalls schmeißt. Sonst bekommen die Früchte Druckstellen, an denen sie schnell(er) anfangen zu faulen. Fallobst sollte generell nicht eingelagert, sondern gleich weiterverarbeitet werden.

Von Pflaumen & Äpfeln…

1. Pflaumenernte 2013 – zwei kleine Äste leer gepflückt => 8,5kg… Da kommt noch was auf uns zu!

… haben wir sehr, sehr viel in diesem Jahr. Da heißt es: Verarbeiten!

Was macht ihr so aus Äpfeln und Pflaumen?

1. Apfelernte 2013, sieht es nicht schön bunt aus?

Wir werden in diesem Jahr auf jeden Fall einiges an Apfelmus kochen und auch Saft ist wieder geplant.Von Oma kenn ich noch die eingekochten Apfelspalten, die es immer mal wieder mit Sahne zum Dessert gab. Außerdem möchte ich gerne Apfelgelee machen und da dann auch gleich verschiedene Sorten ausprobieren. Ganz vorne auf der Liste: Apfel-Rosmarin-Gelee. Das stell ich mir echt lecker vor!
Habt ihr schon einmal Apfel-Zucchini-Marmelade probiert?

Einkochen – eine kleine Bilanz

Wir waren wieder fleißig in der Küche und haben uns einige Essen auf Vorrat eingekocht. Hier mal ein Überblick wie, wo was wir getan haben.Wir haben uns dieses Mal entschieden, verschiedene Gerichte mit Hühnchengrundlage zu kochen.

Da wir momentan wenig aus dem Garten ernten, mussten wir für diese Einkochaktion naürlich erstmal einkaufen. Der Einkauf hat uns eine Stunde Zeit gekostet. Die Zutaten die wir besorgt haben, kosteten zusammen 18,00 €.

Direkt nach dem Einkauf setzten wir zuhause eine kräftige Hühnerbrühe an. Das Fleisch das nach dem Kochen der Brühe noch übrig war, haben wir für Gericht Nr. 1 abgepult: Hühnerfrikassee.
Die reine Arbeitszeit betrug hierfür ca. 30 Minuten, kochen tut so eine Brühe ja letztendlich ohne uns. 😉

Basilikumpaste / Pesto

Spagehtti mit Neuseeländer Spinat & BasilkumpestoIn dem Buch, das ich euch neulich vorgestellt habe, ist zwei Rezepte für Basilikumpaste drin. Wenn man beide Rezepte vergleicht, stelt man schnell fest, dass sie fast identisch sind. Im zweiten Rezept sind jedoch ein paar extra Zutaten enthalten.Nachdem ich im Internet recherchiert habe, steckt hinter dem ganzen nichts anderes als Basilikumpesto, wie es die meisten wohl kennen.Rezept Nr. zwei ist Basilkumpesto nach genueser Art.Doch fangen wir mit der Basis an.200g Basilkumblätter und ein-zwei Knoblauchzehen fein hacken. Beides im Mörser miteinander vermengen. Tropfenweise Olivenöl hinzugeben, bis eine cremige Paste entsteht.Die Paste kann entweder in ein verschließbares Glas gepresst werden. Darüber wird Olivenöl gegossen, so dass es die Oberfläche der Paste gut verdeckt und versiegelt. Die Paste kann aber auch mit Hilfe einer Eiswürfelform eingrforen werden. Ein Würfel ist schnell aufgetaut, um im Winter Salate und Soßen zu würzen.Genueser Art wird das Pesto wenn zu den Basilkumblättern und dem Knoblauch noch einen Eßlöffel Pienienkerne und zwei bis drei Eßlöffel geriebenen, frischen Parmesan in den Mörser gegeben wird. Vermengen und mit Olivenöltropfen zu einer feinen Paste verarbeiten.Aufbewahrung wie oben beschrieben.Falls es eingefroren werden soll, am besten die Pinienkerne weglassen.Von diesem Pesto je nach Geschack etwas unter heiße, frisch gekochte Spagehtti rühren. Fertig ist ein wunderbares Essen wie aus der Sterneküche.Wenn von den Basilkumpasten aus den Gläsern etwas entnommen wurde, unbedingt wieder so mit Olivenöl auffüllen, dass die Oberfläche immer verschlossen bleibt. Je sauberer der Glasrand bleibt, umso länger ist das Pesto haltbar.Haltbarkeit im Kühlschrank: ein paar WochenHaltbarkeit im Gefrierschrank: ca. 3 Monate