frisch auf den Tisch

leckere Rezepte für Steinpilze

Diese Woche bekamen wir von Micha mehr als ein Kilo Steinpilze geschenkt. Die hatte er auf dem Heimweg an seinem geheimen Steinpilzplatz gesammelt. Bis dato habe ich noch nie Steinpilze gegessen, wenn dann so als Dosencremesuppe und da ist sicher nicht viel vom Steinpilz drin.

Wir haben gleich zwei Tage davon essen können. Ich muss sagen, Steinpilz hat so ein tolles eigenes Aroma, da braucht es drum herum nicht viel. Das wäre dann schon eher frevelhaft.
Andreas hat zwei tolle Varianten aus dem Hut gezaubert. Einmal mit Pasta und einmal mit Kartoffeln.

erste Erfahrungen mit der Kochkiste

Heute gibt es bereits den dritten Beitrag in Folge zum Thema Kochkiste. Aber ich bion auch echt begeistert von der Funktion und finde es wirklich faszinierend.Gestern bin ich auf die allgemeinen Nutzungsmöglichkeiten eingeganen und vorgestern habe ich euch eine Möglichkeit gezeigt, eine Kochkiste selbst herzustellen.

Heute möchte ich noch von unseren ersten Versuchen mit der Kochkiste erzählen. Wir haben sie seit drei Tagen in Gebrauch und bereits einmal Kartoffeln gegart, dreimal Milchreis gekocht und einmal Joghurt hergestellt.

Kartoffelpuffer


Kennt ihr Kartoffelpuffer?
Ich ess die sie so gerne. Aber wie bei vielen anderen Produkten, schmecken mir auch hier die industriell hergestellten Fertigvarianten überhaupt nicht mehr.

Was also tun?
Natürlich! Selber machen!
Ich finde das auch ein tolles Rezept für den Selbstversorgerhaushalt, da zu den Puffern viele andere selbstherzustellende Leckereien passen, z.B.: Kräuterquark, Apfelmus, Marmelade, Chutneys, Aioli…

 

Es ist ganz einfach:

(Elsässer) Flammkuchen

Elsässer Flammkuchen ist so lecker. Jedenfalls wenn’s selbstgemacht ist und das ist wirklich einfach. Deshalb im folgendem mal ein Rezept für vier Portionen bzw. ein Blech.Du brauchst für den Teig:250g Mehl, 2 TL Olivenöl, 1 TL Salz, 100ml WasserDie Zutaten zu einem glatten Teig verkneten und diesen 10 Minuten ruhen lassen.und für den Belag:200g Créme fraîche oder Schmand, ein paar frische Gartenkräuter, 200g gewürfelten Speck, 1 Zwiebel, 150g geriebener Käse (z.B. Emmentaler)Während der Teig ruht kannst du die Zwiebel schon in halbe Ringe oder Würfel schneiden.Anschließend den Teig in vier gleiche Stücke teilen und zu dünnen Fladen ausrollen oder wie ich, einfach als ein großes Stück. Funktionirtz auch..Die Fladen mit Créme fraîche bestreichen. Darauf den geriebenen Käse verteilen und das ganze mit Speck und Zwiebeln bestreuen.Zum Schluss die Fladen möglichst bei 260°C für fünf Minuten knusprig backen. Wenn dein Ofen nicht bis 260°C reicht, dann die Backzeit entsprechend verlängern. Einfach mal ausprobieren.Nach dem Backen den Flammkuchen mit frischen Kräutern bestreuen und schnell servieren.Guten Appetit! Flammkuchen und Pizza sind ja relativ ähnlich. Deshalb probier auch mal verschiedene Varianten für den Belag von Flammkuchen aus. Das sind der Kreativität höchstens die Grenzen des eigenen Geschmacks gesetzt! 😉

Pasta – selbstgemacht

Seit neuestem versuchen wir uns in der eigenen Pastaherstellung. Das ist gar nicht so kompliziert, wie ich es gedacht hatte.

Einzig das Teig kneten hab ich vom Küchentisch in die Rührschüssel der Küchenmaschine verlegt. Als ich beim ersten Pastaversuch, den Teig auf dem Tisch machen wollte, hab ich nämlich eine riesige Sauerei veranstaltet. Das Gemisch aus Mehl, Wasser und Ei verteilte sich überall hin….
Und wer schonmal ein Wasser-Mehl-Gemisch wieder wegwischen musste, wird wissen, was das für eine schmierige Angelegenheit war…

Nach der Reinigung habe ich mich dann sofort an den nächsten Versuch gewagt. Das hat auch alles ganz gut geklappt. Ich habe breite, kurze Bandnudeln gemacht.

schmackhafter & farbenfroher Salat

Gestern abend gab es einen super-würzigen Salat aus dem eigenem Garten. Wie eigentlich immer bei meinen Rezepten, ist die Umsetzung denkbar einfach. Optisch sieht es dennoch phantatstisch aus, oder?

Die Zutaten für diesen Salat kann im Grunde jeder anbauen, wenn er nur einen Balkon zur Verfügung hat. Es sind keine exotischen Zutaten verarbeitet worden.

Man nehme….


Rucola, Blätter der Kapuzinerkresse, sowie in etwa ein drittel der Gesamtmenge einen milden Salat. Ich habe z.B.einfach mit einigen Kopfsalatblättern ergänzt.

Ein paar rote Tomaten in kleine Stücke geschnitten.

Einige Blüten der Kapuzinerkresse mit unter den Salat mengen.

Mit ein wenig Öl, Salz, Zucker und einen Spritzer Zitronensaft abschmecken.
Mehr Würze braucht dieser Salat nicht, da die Kresse- und Rucolablätter einen eigen, kräftigen Geschmack mitbringen. Nicht zu vergessen die Kresseblüten.

Wer hat streut zum Schluss über die Salatschale einige neckische Wildtomaten und drapiert oben drauf zwei der hübsche Blüten.

Ich finde dieser Salat wirkt richtig exotisch und ist ein wahrer Hingucker auf dem Tisch. Da der Salat so überaus schmackhaft ist, kann dazu auch etwas weniger Geschmacksintensives gereicht werden.
Ich habe mir zum satt werden, einfach einige Kartoffeln vom Vortag mit gewürfelten Zucchini in der Pfanne angebraten und fertig:

Danach gab es natürlich auch noch einen leckeren Joghurt. Dieses Mal in der Geschmacksrichtung „Himbeer, Pflaume & Apfel“. Köstlich!

 

leckerer Fruchtjoghurt zum Nachdenken

Gestern hatte ich mal wieder eine kleine Beerenernte. Einige Him- & Brombeeren und ein paar wenige Walderdbeeren.Im Kühlschrnk stand noch ein großer Natur-Joghurt….Und was soll ich sagen?….eins, zwei, drei….Pürierstab raus, 500g Naturjoghurt, etwa einen Suppenteller voll Obst nach Wahl und zwei gestrichene Esslöffel selbstgemachten Vanillezucker.Durchpürieren, in Dessertschalen füllen und et voila:Fertig ist ein Fruchtjoghurt, der sich ohne weiteres auch so nennen darf. Das ganze ohne Geschmacks- und Konservierungsstoffe. Und künstlich einfärben musst ich da auch nichts.Glaubt mir, der Joghurt hat phantastisch geschmeckt!Schade, dass so einfache aber gute Dinge größtenteils nur noch als fertige Produkte gekauft werden. Dabei ist der Arbeitsaufwand absolut gering und der Naturjoghurt ist um einiges günstiger als z.B. fertiger Erdbeer-Joghurt, der mit rote Beete Saft rosa gefärbt wurde und durch künstliches Aroma einen erbeerähnlichen Geschmack verpasst bekommt.Ich werde mir jedenfalls die nächsten Him- und Brombeeren portionsweise einfrieren und mit anderen saisonalen Obstsorten wechseln.Wenn Fruchtjoghurt, dann FRUCHTjoghurt!

Wildkräuterrolle

Gestern abend gab es mal wieder etwas aus der Experimentier- und Resteküche. Im Kühlschrank war noch eine Packung Blätterteig und eine angefangene Packung mit Speckwürfeln. Das müsste mal verarbeitet werden, bevor es schlecht wird.

Was könnte man daraus bloss machen?

Das Gemüsefach war ziemlich leer. Aber wen stört das schon, wenn man sich draußen im Garten frisch bedienen kann?
Naja, nun war da im Garten aber auch gerade nicht so viel zu ernten. Erdbeeren & Feld-Salat…. Auch nicht schlimm, schauen wir uns doch mal rund um den Garten auf der Wiese um…

Gesagt getan!



In einem Topf mit Butter landeten folgende Zutaten: junge Triebe von Brennesseln, Blätter der wilden Malve, Giersch, Feldsalat, einige Blätter Oregano, Sauerampfer und Gartenkresse.
Bis auf die Würzkräuter habe ich die Blätter nur von den dickeren Stielen befreit, ansonsten habe ich sie ganz gelassen. (Von jeder Sorte habe ich ungefähr 1/4 genommen) Die Würzkräuter habe ich grob gehackt.
Daraus habe ich eine Art Spinat gemacht.

Den Blätterteig habe ich mit ungefähr 80g Frischkäse bestrichen….

… darauf habe ich den Speck verteilt.

Auf dem Speck wiederrum habe ich den „Spinat“ getan….

… und das ganze mit einem Rest zerkrümelten Feta-Käse bestreut.

Das ganze nun zu einer Teigrolle zusammenrollen. Die Enden einschlagen und den Teig n den überlappenden Stellen sorgfältig zusammendrücken. Die beiden Enden jeweils gut einschlagen und auch etwas zusammendrücken.

Die Teigrolle nun auf ein Backblech geben, die Oberfläche kreuzweise einritzen nd mit etwas (Kräuter-)Öl bestreichen. Das ganze für gute 45 Minuten bei 180°C backen.

Leider haben wir keinen vernünftigen Backofen und so bleibt so ziemlich alles was wir backen von oben ziemlich blass….

Die Rolle in der Mitte durchschneiden und fertig ist….

…. die Wildkräuter-Rolle!

Das war vielleicht ein Geschmackserlebnis!

Diese Essen wird es bei uns auf alle Fälle öfters mal geben. Zumal es auch eine schöne Idee für den Frühlingsbeginn ist. Denn die Wildkräuter gehören zu den Pflanzen, die man mit als erstes im Jahr ernten kann.