gebackene Zucchini-Puffer

Dieses Jahr hatten wir ja eine wahre Zucchinischwemme im Garten. Wochenlang gab es Zucchini in allen möglichen Varianten. Ich wollte aber auch etwas als Vorrat anlegen. Hatte bisher nur keine Idee. Einkochen? Einfrieren?

Im Forum selbstvers.org habe ich ein tolles Rezept für Zucchini-Puffer bekommen. Das habe ich gestern endlich mal in die Tat umgesetzt. Wenn auch etwas abgewandelt.

Statt mühselig einzelne Puffer zu braten und zu wenden, habe ich die gesamte Masse auf ein Backblech gestrichen und im Ofen bei 180°C gebacken.

Folgende Zutaten brauchst du für ca. 1 Backblech / 12 Puffer:

3-4 mittelgroße Zucchinis, 2 Zwiebeln, 1 Esslöffel Salz, 3 verquirlte Eier, Semmelbrösel und ca. 120g geriebenen Parmesan, eine gute Handvoll gehackte Minze, Kümmel (Menge nach Geschmack)

Zunächst raspelst du die Zucchinis klein, dann die Zwiebeln hacken. Beides zusammen mit dem Salz vermengen und eine Stunde in einem Abtropfsieb stehen lassen.
Die Flüssigkeit kannst du anschließend weg gießen. Unter die Zucchinimasse rührst du die Eier, die Minze, den Kümmel und den Parmesan. Zum Schluss fügst du feine Semmelbrösel nach und nach hinzu, bis du eine Masse hast, die im etwa wie Kuchteig ist.
Diese Masse verteilst du gleichmäßig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und schiebst das ganze für 30 – 45 Minuten in den Ofen. Das ganze bei ca. 180 Grad.

Ich hab zwischendurch mal in den Ofen geschaut und hab ein paar Luftblasen zerstochen, die sich gebildet haben.

Nach dem Backen lässt du den Riesenpuffer vollständig abkühlen. Jetzt kannst du alles je nach Wunsch in gleich große Teile schneiden und portionsweise wegfrieren.
Es spricht natürlich auch nichts dagegen, den noch warmen Zucchinipuffer sofort zu verspeisen. 😉

Wenn du später die Puffer zubereiten willst, musst du sie nur in der Pfanne von beiden Seiten anbraten. Ob das besser im gefrorenem oder aufgetautem Zustand geht, weiß ich leider noch nicht. Da hilft erstmal nur ausprobieren.

1 Kommenar für “gebackene Zucchini-Puffer

  1. Annika
    Annika
    12. Juli 2014 at 08:21

    Nach mittlerweile „langjähriger“ Erfahrung: Gefroren geht besser. Und richtig lecker wird’s wenn die Puffer gegrillt werden. LG

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