Schöllkraut – Chelidonium majus

Schöllkraut blüht gelb von April bis Oktober. Die krautige, mehrjährige Pflanze wächst mit ca. 20-60 hohen Stengeln.
Aus diesen tritt ein gelber Milchsaft aus, der zur äußeren Behandlung von Warzen genutzt werden kann.
Von oralen Anwendungen ist abzuraten, da es schwer dosierbar und toxisch ist. Deshalb spare ich mir auch, diese Anwendungsgebiete aufzuzählen.

Zu finden ist das Schöllkraut zwischen steinigen Umgebungen (z.B: Felsen, Brachflächen…), wo es sich ein schattiges, nährstoffreiches Plätzchen sucht.
Wir haben das Schöllkraut im Garten und ich muss sagen: Es verbreitet sich relativ schnell. Die Pflanzen sind aber bei Bedarf gut zu entfernen.
Die Blüte gefällt mir sehr gut und deshalb lasse ich es recht großzügig gewähren. Was will man mehr? Sattgrün, gelbe Blüten, pfelgeleicht… 😉

Die folgenden Fotos zeigen die Pflanze aus verschiedenen Perpektiven und sollen eine Hilfe sein, dass Schöllkraut bestimmen zu können. Zum vergrößern der Fotos einfach anklicken.

Zunächst die Pflanze im Gesamtbild:

Die Blätter, blaugrün, fiederförmig gelappt):

Die Blüte, gelb, vier Blütenblätter:

Die Samen der Schöllkrautpflanze:

7 comments for “Schöllkraut – Chelidonium majus

  1. Avatar
    1. Mai 2011 at 17:59

    Danke für die Infos 🙂 Ich habe dieses wunderhübsche Kraut schon mehrmals fotografiert. Da ich aber kein großer Blumennamenkenner bin, sie nur immer wieder bewundert in ihrer einfachen Schönheit.
    Einen guten Mai-Start und lieben Gruss – moni

  2. Avatar
    1. Mai 2011 at 18:03

    Liebe Annika,

    ich hoffe, dass meine Bilder immer groß genug waren. Das Schöllkraut habe ich bis jetzt noch nicht entdeckt. Muss ich beim nächsten Spaziergang mal drauf achten.

    Ich wünsche Dir noch einen schönen Sonntagabend.

    Liebe Grüße
    Jutta

  3. Avatar
    fudelchen
    2. Mai 2011 at 09:41

    Ja, das wächst auch gerne in einem Garten, hatte es schon für Warzen genommen, hat aber nicht gewirkt. Warze noch da 🙂

    GLG Marianne ♥

  4. Avatar
    2. Mai 2011 at 09:56

    Ein sehr schönes Gelb hat dieses Kraut, sehe es auch in meinem Garten, glaube ich denke es geht bei mir unter Unkraut durch*gg* oder?
    Allen eine schöne Maiwoche
    Liebe Grüßé Olivia
    Hoffe das meine Bilder auch so richtig sind, ansonsten hätte ich gern die genaue Größe gewußt liebe Annika

  5. Avatar
    2. Mai 2011 at 10:03

    Diese Pflanze hab ich auch schon öfters fotografiert – ohne den Namen zu kennen – danke für die Info!

    lg
    elke

  6. Avatar
    2. Mai 2011 at 21:50

    Liebe Annika, ich glaube wir haben dieses Kraut auch im Garten – ich hielt es bis jetzt immer für ein Hahnenfußgewächs.

    lg kathrin

  7. Avatar
    Herz-und-Leben
    3. Mai 2011 at 10:19

    Oh „mein“ schönes Schöllkraut, wie ich das liebe! Es darf deshalb auch bei uns im Waldgarten gedeihen. Wo ich es nicht haben will, entferne ich es auch und das geht in der Tat sehr einfach.
    Ich trink es – gelegentlich – allerdings auch als Tee. Auf die Dosierung kommt es an und es wurde – ähnlich wie bei Huflattich auch sehr viel aufgebracht – besonders von seiten der Pharma-Industrie, denen die Selbstheilung ein Dorn im Auge ist. Denn wenn alle Kräuter sammeln würden, wäre diese Branche bald brotlos. Und dann müssen solche Studien herhalten, wie die der Hochschwangeren, die Huflattichtee trank und das Kind angeblich dadurch einen Leberschaden bekam. Forschte man genauer nach, war diese Dame allerdings drogensüchtig!!! Woher also wehte der Wind …
    Der große französische Heiler Maurice Mességué hat das Schöllkraut auch innerlich mit Erfolg angewendet. Es ist, richtig angewandt, u.a. ein vorzügliches Lebermittel. Aber der Laie lasse besser die Finger davon! Da man es wirklich genau dosieren muß.

    Lieber Gruß
    Sara

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