(Teil 5) natürliche Mittel statt Chemie – gegen unangenehme Besucher

Die Deutsche Wespe (Vespula germanica) ist eine Art
der Kurzkopfwespen (Vespula) und zählt
damit zu den Echten Wespen (Vespinae).

Foto: Richard Bartz, Munich aka Makro Freak

Insekten im Garten sind nützlich. Aber bei zwei Besuchern bekomm ich jedes Mal eine persönliche Krise und werde „wild“.

Da sind zum einen die Mücken und zum anderen die Wespen. Beide geben mir das Gefühl, sie sind nur im Garten um mich zu stechen und in den Wahnsinn zu treiben. Dabei wechseln sie sich auch noch ab! Die Tagschicht übernimmt die Wespe und Nachts gibt die Mücke alles.
In diesem Artikel möchte ich gerne mal die positiven Aufgaben beider Insektenarten erwähnen und einige Tipps, wie man mit natürlichen Mitteln ihre Anwesenheit unterbinden kann, wenn man sie nun wirklich nicht braucht.
Beide Insekten sind jeweils eine Nahrungsquelle für andere Tiere, zumeist für Vögel. Mückenlarven sogar für Fische.
Die Wespen futtert sogar selbst ungeliebte Insekten in unserem Garten: Nämlich die Blattläuse und sie bestäuben Blüten (wobei das eher zufällig passiert).

Natürliche Mittel um Mücken & Wespen fernzuhalten:
Um sie außerhalb des Hauses zu halten, empfiehlt es sich, an allen Fenstern Fliegengitter anzubringen und Türen möglichst geschlossen zu halten.
Gegen nervende Mücken im Schlafzimmer bieten sich außerdem folgende Möglichkeiten an:
Ein Moskitonetz über dem Bett aufhängen, hat auch gleichzeitig einen Touch von Himmelbett. 😉
Einen Strauß Beifuß im Raum aufhängen. Den Geruch mögen Mücken nicht sonderlich.
Im Übrigen ist die Sache mit dem Licht ein Irrglaube. Lichtquellen ziehen Mücken nicht magisch an, sondern verwirren sie, da sie sich normalerweise am Mondlicht orientieren. Wenn es dann wieder Dunkel ist und „normale“ Lichtverhältnisse gegeben sind, fangen sie an nach Beute zu suchen.
Im Freien helfen diese Maßnahmen leider weniger, schließlich kann man (leider) kein Moskitonetz über den ganzen Garten spannen.

Es gibt verschiedene Lotionen und Sprays, die Mücken abhalten sollen. Hierbei ist aber Vorsicht geboten, da viele den nanotoxischen Stoff DEET enthalten. Der Stoff ist vor allem für Kinder, Schwangere und Allergiker eher ungeeignet. Also eine Maßnahme, die ich im Rahmen dieser Serie sicherlich nicht empfehlen möchte.

Deshalb ist auch im Freien ein „Aussperren“ der Mücken sinnvoll. Das heißt den Körper mit Kleidung bedecken und zwar eher weite als eng anliegende. Mücken können nämlich auch durch Stoff stechen.

Im Garten und / oder auf den Fensterbänken kann man dann auch noch mit Tomaten und Lavendelpflanzen einiges erreichen. Selbst wenn ihr auf eurem Balkon keine guten Vorrausetzungen für die Ernte von Tomaten haben solltet, lohnt sich eine Pflanze.
Wir hatten in diesem Sommer unsere Terrasse mit einer regelrechten Tomatenhecke eingerahmt. Wunderbar!
Wespen kann man mit folgenden Mitteln von der Kaffeetafel im Garten fernhalten:
Eine Zitrone halbieren und mit Nelken gespickt auf den Tisch legen. Daraus kann man sogar nette Dekoelemente gestalten.
Kupfergeld auf den Tisch in die Sonne legen. Wobei wohl in den alten Pfennigen mehr Kupfer als im Cent zu finden ist.
Das haben wir im Urlaub selbst mal ausprobiert und konnten feststellen, dass es ziemlich gut funktioniert. Wir haben ca. 10 Geldstücke auf dem Tisch verteilt. Obst- & Sahnetorte waren nicht reizvoll genug, um in die Nähe der Kupferstücke zu fliegen, aber als dann meine Cola serviert wurde…. Nun ja, die ist wohl so süß und verführerisch …
Man kann Wespen auch einfach eine Alternative zum Kaffeetisch bieten: Abseits der Sitzecke eine Schale mit Weintrauben aufgestellt und sie werden sich eher in diese Richtung orientieren.
Noch mehr interessante Infos und weitere Tipps gegen Wespen findet ihr in diesem Artiekl auf holidayinsider.com.

1 Kommenar für “(Teil 5) natürliche Mittel statt Chemie – gegen unangenehme Besucher

  1. Anonymous
    29. Januar 2013 at 16:02

    Annika & Andi

    est mal Gratulation zu Eurem sympathischen, tollen blog.

    Bin nun beim stöbern auf den Beitrag zu Wespen und Mücken gestossen, und muss Euch nun einfach über mein spezeilles Verhältnis zu diesen Tieren berichten(auf das ich einen gewissen kondlichen Stolz habe):

    Mit den Mücken hab ich in Kindertagen einen „Pakt“ geschlossen: Wenn sie mich stechen wollen, dann dürfen sie dies tun und ich lass sie auch stechen, sie sollen mich dafür nicht allzu sehr nerfen. Im Bett stechen sie dann 1Mal und gut is. Zumindest ausserhalb der Tropen komm ich ganz gut damit klar, und wenn ich nicht alleine bin, stechen sie meist den anderen.

    Den Wespen tipp ich im Anflug auf den Kopf und sag ihnen klar und deutlich, dass sie hier nix verloren haben. Dann fliegen sie normalerweise wieder weg. Klar, dass ich mir aus Wespenstichen nix mache. Und Bienen, die tun mir halt Leid, weil sie dann sterben müssen.

    Herzlichst d aus b

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