Stevia statt Zucker !?

Foto von steviakaufen.com

Vor einiger Zeit bekam ich eine Anfrage, ob ich Steviaprodute testen und in meinem Blog darüber schreiben würde. Da ich schon lange neugierig auf Stevia war, hab ich mich auf den Test eingelassen.
Auf der firmeneigenen Website gibt es eine sehr ausführliche Infothek zu Stevia.

Bei uns im Garten bauen wir seit 2 Jahren Stevia an. Das Überwintern der Pflanze ist bisher nicht gelungen und so kaufen wir Jahr für Jahr eine neue Pflanze.

Mit den Blättern süßen wir gerne unseren Tee. Für andereGetränke fand ich die Süßungsmethode bisher ungeeignet, da es zwar wirklich wahnsinnig süß ist, die Blätter aber einen Beigeschmack haben. Eben nach Blättern, nach grün…. Das passt halt nicht zum Kaffee…

Foto von steviakaufen.com

Nun habe ich eine Dose mit 25g Steviapulver bekommen und möchte damit das backen ausprobieren. Ich bin gespannt, ob es funktioniert.
Die Dosierung wird eine Herrausforderung, denn 0,3g Steviapulver ersetzen im etwa 100g Zucker.

a) Wie soll ich eine so geringe Mege abwiegen? Ich habe eine Haushalts- und keine Apothekerwaage zu Hause.
b) Wie wird sich das auf den Kuchenteig auswirken? Auf die Konsistenz, auf die Menge….?


Zunächst habe ich nach ein paar Rezepten im Internet geschaut. Bei meinen Recherchen bin ich über viele Kommentare gestolpert, in denen stand, dass das Backen nicht geklappt hat.

Einigen war das Ergebnis am Ende nicht süß genug, andere schrieben, dass die Teigkonsistenz nicht gestimmt hat. Als Tipp wurde mehrfach genannt, nur einen Teil ein bis zwei Drittel) des Zuckers durch Stevia zu erstezen.

Da es keine einheitliche Angabe zur Dosierung von Stevia gibt, habe ich mich letztendlich entschieden, ein Rezept aus Omas Kochbuch herrauszusuchen und dort einfach den Zucker durch mein Steviaprodukt zu ersetzen. (100g Zucker = 0,3g Stevia s.o.)

Hier seht ihr nun in Wort und Bild meinen Versuch:

Vor dem Backen war der Teig ungewohnt zäh, ließ sich aber dennoch verarbeiten.

Das Endergebnis war in Ordnung. Das ich den Teig in eine zu große Form gefüllt habe, ist ja meine Schuld und nicht dem Stevia-Zucker-Ersatz zuzuschreiben. 😉

Die Konsistenz nach dem Backen war in Ordnung. Aber es hätte süßer sein können. Das mit der Dosierung muss man erstmal für sich ausprobieren.

Fazit: Werde demnächst auf jeden Fall nochmal etwas damit ausprobieren. Zum süßen von Getränken finde ich Stevia auf alle Fälle empfehlenswert. Beim Backen muss man sich aber tatsächlich erstmal etwas umstellen. Da Stevia insulinneutral und ohne Kalorien sein soll, liegt hierin wohl ein weiterer Nutzen für manchen Verbraucher.

4 comments for “Stevia statt Zucker !?

  1. 15. November 2012 at 20:06

    Habe ich noch nie von gehört, und war sehr interessant. Wobei ich Zucker nur zum Backen und Kochen brauche….den Kaffee trinke ich schwarz und Tee mit Zitrone 🙂

    Liebe Abendgrüssle
    Nova

  2. Anonymous
    16. November 2012 at 07:52

    wir sind grad auch auf stevia gekommen, da wir doch einiges an zucker durch den kaffe gebraucht haben, gibts in kleinen tabletten wie süssstoff, läßt sich leicht dosieren. das backen kommt am wochenende dran.

    gruß

    peter

  3. Uwe
    16. November 2012 at 12:41

    Hab mal irgendwo gelesen, dass die Stevia ab 200 Grad seine Inhaltsstoffe verliert und unter Umständen auch bitter schmecken kann. Zum Backen soll das Blatt nicht so geeignet sein. Wie sich das mit dem Pülverchen verhält, kann ich aber nicht beurteilen.

    Ich trockne die letzten Stevia Blätter und zermahle sie selbst für den Tee und so.

    Herbstliche Grüße
    Uwe

  4. 23. November 2012 at 14:01

    Der Kuchen ist dir echt gut gelungen. Mit Stevia habe ich auch schon einige Erfahrung. Ich backe liebend gerne damit. Zugegeben, anfangs war es ein wenig Schwierig, aber jetzt haben Stevia und ich uns angefreundet.

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