Mit ganzem Herzen Naturgärtnerin

Sus

 

Bei mir geht es nicht nur um ‚Bio‘, sondern um mehr als das.. Ich verzichte komplett auf Gifte, Herbi-, Insekti-, Pesti- oder Biozide sowie chemische Dünger oder kleine Hausmittelchen, die angeblich unschädlich sind. Gesundes Essen aus meinem Garten zu genießen, ist für mich wichtig. Ich liebe die Freiheit, seltene Gemüsesorten anzubauen, die ich sonst nie probieren könnte. Für mich bedeutet es Selbstbestimmung über meine Ernährung und damit auch über meine Gesundheit zu entscheiden und alternative Lebensform nicht als Mode zu konsumieren. Nebenbei möchte ich der Natur nicht nur ständig Dinge entnehmen und ihr meinen Willen aufdrücken, ich möchte mit der Natur im Einklang leben und arbeiten. Für mich ist es ein tiefes inneres Bedürfnis, größtmögliche Vielfalt für Wildbienen, Schmetterlinge, Insekten aller Art und Kleinstsäugern zu schaffen.

Garten2

Aus Alt mach Neu

Auch liebe ich es, recycelte Materialien und das, was vor Ort verfügbar ist, zu ver- und bearbeiten. Ich sehe Strukturen und Formen, die Anderen verborgen bleiben.

Aufgrund eigener gesundheitlicher Baustellen sind Heilpflanzen fester Bestandteil in meinem Garten. Von der Pflanze bis zur weiteren Verarbeitung in Tinkturen, Salben, Oxymel oder schlichtweg als Tee. Da trifft der Naturgarten den Heilgarten, da fast alle heimischen Wildpflanzen auch Heilkräuter sind. Heilkräuter sind nicht nur wichtiger Bestandteil für mich, sie zeigen mir auch Problemzonen im Garten an. Mit Zeigerpflanzen und der passenden Bearbeitung kann ich so meinen Garten auf natürliche Weise gesunden lassen. Diese Entdeckungsreise und mein umfassendes Wissen möchte ich gern mit großen und kleinen Menschen teilen.

Mein Garten, mein Zoo, meine Welt

Ich rede nicht nur mit meinen Tieren, sondern auch mit den Pflanzen und beziehe dies aktiv in meinen Gestaltungsprozess ein. Zusätzlich zu stundenlanger Recherche frage ich Pflanzen manchmal, an welchem Standort sie gerne sein möchten. Die Antwort ist der richtige Platz, an dem sie kraftvoll und schön wirken. Häufig sind es nur innere Gespräche.

Bei Pflanzen, von denen ich glaube, sie nicht zu kennen, kommt mir ihr Name in den Sinn, sobald ich sie vor mir sehe. Es scheint, als ob in mir ein verborgenes Wissen schlummert, dessen ich mir nicht bewusst war, bis ich es anwenden musste.

So wie es die Permakultur vorsieht, mit der ich mich seit 2015 beschäftige – erst theoretisch und jetzt in der Praxis, wird mir in der Anwendung vieles klar, was zuvor etwas unverständlich war. Ich möchte dieses Wissen gern weitergeben.

Mein kleiner Zoo hier umfasst Hühner – eine bunte Mischung aus Paduanern und verschiedenen anderen Rassen – die zusammen mit einem Hausenten-Erpel und einer Laufenten-Dame leben. Beschützt werden diese von einem Pyrenäen-Schafhirtenhund, der Angst vor Schafen hat und im Haus von einer Katze im Zaum gehalten wird. Ein paar teilweise sehr verfressene Kamerun-Schafe runden das Ganze ab.

Garten_Schubkarre_Hahn
WhatsApp Bild 2025-05-22 um 08.53.19_8b911ef6
Sus2
WhatsApp Bild 2025-05-22 um 08.53.06_a1b527e6

Wissen erlangen

Durch mein fortlaufendes Selbststudium seit mehr als 9 Jahren und meine mittlerweile siebenjährige praktische Erfahrung bin ich in der Lage, naturnahe Garten-Konzepte  zu entwickeln und so eine hohe Vielfalt von Pflanzen und Tieren, auch auf kleinstem Raum, entstehen zu lassen. Dies wird durch Magerflächen und Gestaltungselemente wie Totholz, Wasser und Steine ermöglicht. Auf diese Weise können Lebensinseln für eine Vielzahl von Tieren, insbesondere Insekten, entstehen. Nutzflächen werden unter Berücksichtigung von permakulturellen Ansätzen angelegt. Recycling und Upcycling bilden die Basis dafür, Vorhandenes so zu nutzen, dass mit geringstem Aufwand der größtmögliche Nutzen für alle Lebewesen im Garten entsteht – ganz im Sinne des Hortus-Netzwerk-Mottos: Nichts raus, nichts rein! Ob naturnah mit Kindern oder Tieren, als Selbstversorger-Garten, Rückzugsort zum Seele baumeln lassen oder Retreat, die Gestaltung wird stets im Einklang mit der Natur geschehen.

Wissen vermitteln

Eine Lernmethode, die ich in meiner Arbeit nutze, besteht darin, lebendige und unvergessliche Geschichten zu erzählen. So kann Wissen auf eine andere Art vermittelt werden. Aber auch eine gute Fehlerkultur ist mir wichtig: die Freiheit, Fehler zu machen und auch von meinen Fehlern zu berichten.

Und immer Hands-On: sehen, hören, anfassen, fühlen, riechen. Alle Sinne ansprechen und für jeden Lerntyp etwas bereitstellen.

Edenkrautgarden

Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Ut elit tellus, luctus nec ullamcorper mattis, pulvinar dapibus leo.

Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Ut elit tellus, luctus nec ullamcorper mattis, pulvinar dapibus leo. hjkbkvbjhvhjvnvjh   jvgv jhv  u g.

grüne_Wiese_mit_Löwenzahn_Hintergrund