Nach drei Tagen Regen im Naturgarten

Anfang März 2025 habe ich ein paar schöne sonnige Tage genutzt, um mein schon existierendes Hügelbeet mit einer Trockenmauer zu versehen. Die bisherige Befestigung bestand aus senkrecht aufgestellten Dachziegeln. Da diese tatsächlich gebraucht wurden, war es nun Zeit das fehlende Element Trockenmauer anzugehen. Steine hatte ich über das letzte Jahr gesammelt. Die großen habe ich mit der Sackkarre transportiert. Ein bisschen Hilfe habe ich gehabt, sonst hätte es wesentlich länger gedauert bis alle an Ort und Stelle gelandet sind. Ein großer Teil der jetzigen Bepflanzung war schon vorhanden. Einen Teil der zu wuchtigen Zitronen Melisse habe ich entfernt, da die reichlich überall im Garten wächst und ich andere neue Pflanzen etablieren möchte. Ursprünglich war das mal vor sieben Jahren ein Erdbeerhügel. Als dann die Hühner anfingen, den Hügel auf bodennahes Niveau umzustellen, musste eine Befestigung her. Seitdem habe ich unterschiedliche Weisen der Steine, die den Hügel umfassen ausprobiert. Die Dachziegel schräg aufrecht, war die erste Variante. War nicht so gut, weil der Weg, der im Winter breit erscheint im Sommer dann zu schmal wurde. Auch war nicht genug Platz für einen entspannten Schubkarren Runway. Daher kamen die an der Seite weg. Im hinteren Bereich hab ich ein komplette Spaltmauer damit gemacht. Da muss später noch Kies und Sand eingefüllt werden. Nun ist das Beet schon ziemlich voll, obwohl nicht alles gewünscht ist. Daher wird hier immer noch ausgedünnt. Minze aus dem ehemaligen Erdbeerhügel übrig, muss ich regelmäßig rausholen, da wir Minze eigen, sie die Weltherrschaft an sich reißen möchte. Knoblauchrauke und Rote Taubnessel stehen ihr in nichts nach. Neu seit letztem Jahr sind von Bernd Nowak: zwei Mannstreu und das wirklich ausgesprochen schöne Exemplar der Himmelsleiter. Ein Ochsenauge sollte auch noch da sein. Diverse Allium, Frühblüher und auch Sommer allium sind verteilt. Der Bogen wird von dem nicht heimischen Wilden Wein befreit und darf dann komplett mit der Wildrose zu wuchern, ist hier der passende Ausdruck. Der Blickwinkel immer jeweils von März und jetzt aus beiden Richtungen. Es soll ein Magerbeet werden und daher werde ich noch mit Sand und Kies arbeiten.

Stein Wimmelbild, währen der Bauphase von knapp zwei Tagen. Die Schwierigkeit besteht darin den perfekten Anfangsstein zu setzten. Danach folgen alle anderen Steine fast von selbst.

Meine Hühner sind immer dabei, wenn was zu holen ist. In dem Fall kann man dann auch mal eine Pause machen, wenn die kleinen Kollegen so fleißig helfen. Im März sind die ersten Frühblüher zu sehen.

So sieht es nun nach Drei Tagen Regen aus. Am Weg wird das Beikraut regelmäßig gerupft. Da freuen sich unsere Schafe über frisches Grün. Auch im gegenüberliegenden Staudenbeet, geht es langsam mit der Fülle los.

Die Königskerze ist jetzt Mitte Mai schon reichlich groß. Die wird wohl am Ende das Beet verdecken… Hier links ist noch mein selbst gebohrtes WildbienenHotel aus einem alten Eichen-Weidezaun-Pfosten. Totoholz gibt es in vielen unterschiedlichen Varianten im Garten. Dazu dann aber mehr in einem nächsten BlogBeitrag.

Anhand der Fotos kann man gut den Unterschied erkennen. In zwei Wochen wird von der 70cm hohen Trockenmauer nicht mehr viel zu sehen sein. Ich arbeite gern mit Höhenunterschieden, damit im Winter der Garten auch eine Struktur hat und nicht wie so oft holländischem Flachland gleicht, welches ich persönlich sehr öde finde.

Kurz zusammengefasst