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rotpelzige Sandbiene – Andrena fulva

Bisher gab es bei mir immer nur Bienen, Hummeln, Wespen, Käfer und Schmetterlinge. Aber seit letztem Jahr versuche ich da auch die unterschiedlichen Arten kennen zu lernen und genauer zu bestimmen.

Neulich habe ich die rotpelzige Sandbiene am Stachelbeerstrauch entdeckt und beobachtet. Mehr dazu:

Hornissenschwebfliege – Volucella zonaria

Vor zwei Tagen ging ich mit dem Fotoapperat bewaffnet durch den Garten und versuchte die verschiedenen Insekten zu fotografieren, die sich bei uns so aufhalten.

Ein Exemplar fiel mir durch seine Größe (gute 2cm) und sein Aussehen richtig auf:

 

Wie ich mit Hilfe des Interents nun herrausgefunden habe, handelt es sich hierbei um eine

Hornissen-Schwebfliege. 
Sie wird auch „große Waldschwebfliege“ genannt.

Was ich über diese Art gelesen habe, fand ich äußerst interessant.


Sie werden bis 15-22mm groß und sind in Mitteleuropa eher selten. Ansonsten sind sie von Sibierien bis Nordafrika verbreitet. Der Bestand schwankt von Jahr zu Jahr, weshalb man davon ausgeht, dass es sich um eine mediterrane Wanderart handelt.

Sie gehören zur Familie der Schwebfliegen und ahmen das Aussehen von Hornissen nach. Ich hatte ehrlich gesagt auch, ganz schön Respekt vor dem fliegendem Gartenbesucher…

Diese Nachahmung ist jedoch ihr persönlicher Schutz vor Fressfeinden. Diese Art sich zu tarnen, nennt sich Mimikry und kommt in der Natur häufiger vor. Denn an sich sind diese großen Schwebfliegen vollkommen wehrlos.

Warum es die Hornissen-Schwebfliege und nicht die relativ ähnliche „gebänderte Waldschwebfleige“, ist relativ einfach zu erkennen. Sie hat nur zwei statt drei schwarze Streifen auf dem Hinterleib.

Eine Schmetterlingswiese in der Stadt


Heute möchte ich euch mal ein kleines, aber feines Projekt aus Berlin / Treptow vorstellen. An der Lohmühlenbrücke ist in diesem Jahr durch das Engagement von Bürgern aus einer steril gepflegten Rasenfläche eine Blumenwiese entstanden:



Jeden Samstag treffen sich engagierte Anwohner und Mitstreiter und sammeln Müll und Hundekot rund um und von der Wiese ein.
Wobei sich gezeigt hat, dass die Wildwiese durchaus Respekt erfährt und sie nicht übermäßig vermüllt wird.

Übrigens:
Interessietre können sich unter natur(at)kungerkiez.de melden oder einfach samstags um 12.00 am Lohmühlenplatz vorbeischauen. Mitstreiter_innen sind herzlich willkommen! Andrea
Mit Schildern und einlaminierten Fotos wird über den Sinn und Zweck der Wiese aufgeklärt (siehe letztes Foto).

Am vergangenem Samstag wurde zu einem Aktiontag aufgerufen.An diesem Tag wurde die Wiese wieder gereinigt, es wurden neue Wildpflanzen ausgesät und aus alten Käse-Holzschachteln und Latten wurden Infokästen gebaut.
In diesen werden die bisher mit Kabelbindern befestigten Infotafeln neu platziert.

Ich bin sehr gespannt wie sich die Wiese im Laufe der Jahre entwickeln wird. Es tut dem Auge wirklich gut, dieses kleine Stück „wilde“ Natur, mitten in der Stadt.

Ein Ruhepol und Treffpunkt zugleich, entspanntes Träumen oder gespanntes Beobachten.

Daumen hoch für das Projekt und großen Dank an alle die sich dafür engagieren! Respekt!