vereinfachtes Leben

kleine Häuser ganz groß

In unserem jetzigen Garten haben wir ein kleines Gartenhäuschen, in dem wir manchmal übernachten. Auch in der Prignitz werden wir uns ein isoliertes Gartenhaus einrichten.

Als Kind hatte ich bei meinen Eltern im Garten ein kleines, eigenes Gartenhaus aus Holz. Es war komplett eingerichtet und es gab kleine gehäkelte Gardinen an den Fenstern.

Wohnen im Gartenhaus?

Die Kammer des Schreckens

Oh weh! Hat mich der Schweinehund erwischt? Ich wollte doch die ganze Wohnung entkrempeln und aufräumen. Bisher hab ich mich fast nur dem Wohnzimmer gewidmet und ein bisschen dem Flur.
Okay, dass Wohnzimmer ist dafür fertig. Dort habe ich wirklich alle Schränke & Regalfächer auf links gedreht und jede Menge aussortiert. Soviel, dass nun sich in unserem Schlafzimmer die aussortierten Sachen stapeln, die zu schade für den Müll sind.

Ja, daran hängt es gerade bei mir.
Dank Knutselzwergs Nachfrage zum weiteren Entrümpeln hab ich den Schweinehund aber wieder weg geschickt und mir einen Schlachtplan zurecht gelegt, wie es nun weiter gehen soll.

freie Flächen & Bibliotheken

Bisher habe ich gute zwei Umzugskartons an Dingen vollständig entsorgt, also auf den Müll geschmissen. Drei stehen derzeit auf einem Haufen, weil die Gegenstände wirklich zu schade sind, für den Müll.
Aber wenn dieser Befreiungsschlag gelingen soll, darf ich einen Fehler der Vergangenheit nicht mehr machen: Ewig aufheben, weil es zu schade für den Müll ist.

warme Wintersachen braucht der Mensch

Fragt sich nur wie viele?

Es wird zunehmend ungemütlicher draußen und so langsam aber sicher kramt wohl jeder seine warmen Wintersachen raus.
Da ich früh morgens mit dem Rad zur Arbeit fahre, komm ich schon seit einigen Wochen nicht mehr ohne eine Mütze aus. Tagsüber geht es eigentlich noch. Immerhin sind es meistens noch zweistellige Temperaturen.

Egal. Ich wollt ja nicht über das Wetter philosophieren, sondern weiter entrümpeln. Dabei dreht es sich heute aber um genau diese warmen Wintersachen.

Als ich unsere Schals, Handschuhe und Mützen ausgepackt habe, musste ich über uns selbst den Kopf schütteln. Wie viele Köpfe, Hände oder Hälse hat der Mensch?
Wer bitte braucht 10 Schals, 7 Mützen und 21 (wohlgemerkt einzeln gezählte) Handschuhe?

Spielst du mit mir?

Weiter geht es mit der Platz-Schaff-Aktion.Heute widmen wir uns einem speziellem Bereich, der sich bei den meisten im Wohnzimmer befinden dürfte.

Stellt euch den Wecker auf 30Minuten und begebt euch mal zu euren Gesellschaftspielen.
Bei uns ist das ein großes Fach in der Wohnzimmerschrankwand. Nehmt alle Spiele aus dem Schrank und putzt nun das leere Fach aus.

Breitet die Spiele aus und stellt euch zwei Fragen:

Tausche Papier gegen Zeit

Erinnert ihr euch an das Zitat von gestern:
aus „Simplify your Life“: Es dauert etwa 4 Stunden, um eine 1 cm dicke Zeitschrift durchzulesen. Wenn Sie einen 50-cm-Stapel bedruckten Papiers entsorgen, gewinnen Sie damit 1 Monat Zeit.
Heute nehmen wir uns deshalb die Zeitungen und Zeitschriften im Haushalt vor.

Für eine Aufgabe solltet ihr nicht mehr als 30 Minuten aufbringen. Stellt euch deshalb den Wecker oder nehmt die Stoppuhr. Außerdem braucht ihr heute einen Zollstock oder ein Maßband.

Die meisten von euch werden es zugeben müssen. Irgendwo ist ein Stapel mit Zeitungen und Zeitschriften und sei es im eigens dafür vorgesehenem Zeitungsständer.

Zuviel

Einfachheit – das ist etwas, was ich auch mit selbstversorgtem Leben verbinde.

Doch wie soll man in der heutigen, überaus komplexen Welt noch einfach Leben?

Gestern habe ich eine Reportage über Menschen gesehen, die einen Sommer auf der Alp verbracht haben. In dem Moment wurde mir klar, dass ich dringend wieder Gegenstände aus meinem Leben verbannen muss. Ich hab zuviel!!!