kleine Schritte

Halbzeit!

Wir sind beim 6ten Schritt angekommen.Na, wie war es für dich im Reich der Wildpflanzen? Hast du die ein oder andere Wild-Pflanze bestimmen und nutzen können?Zur Halbzeit dieses Projektes möchte ich einmal alle bisherigen Schritte zusammenfassen: Schritt 1: Dinge besorgen / Wünsche erfüllen: Dazu muss man nicht immer Geld in die Hand nehmen. Tauschen ist eine wunderbare Alternative.Schritt 2: Brot backen Selbst gebacken schmeckt es doch am besten!Schritt 3: Auch auf kleinstem Raum findet sich Platz für Nutzpflanzen.Schritt 4: Wissen über Garten lässt sich wunderbar sammeln, wenn man von erfahrenen Gärtnern direkt lernen kann.Schritt 5: Man muss nicht alles in einem eigenem Garten anbauen. In freier Natur lassen sich durchaus auch leckere Zutaten zur Selbstversorgung finden.Kommen wir zum 6ten Schritt. Reflektiere für dich selbst die 5 Schritte und erweitere die Bereiche, die dir am besten gefallen haben. Erweitere dein Netzwerk, backe dein Brot nur noch selbst, pflanze noch ein paar Nutzpflanzen und/ oder erweitere dein Wissen im Wild-Kräuterbereich.Eine kleine Anleitung zur Reflexion:Was hat funktioniert, was ich getan habe?Was hat nicht funktioniert? Was kann ich besser machen?Wo will ich hin?Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr in eurem eigenem Blog von dieser Reflexion schreiben würdet und mit anderen eure Erfahrungen teilt. Dazu bitte einfach einen Kommentar mit Link zu eurem Post hinterlassen.

Schritt Numero 5…

… in der kleinen Selbstversorger-Serie.
Konntest du den vierten Schritt gut umsetzen? Ich hoffe ja, denn es ist absolut interessant und hilfreich, wenn du dich im Bereich Gärtnern etwas mehr ausprobieren und Erfahrungen tauschen kannst.
Beziehungen – das sollte der vierte Schritt vermitteln – sind eine gute Basis, um Selbstversorgung anzustreben.
Es geht um Wissensaustausch, Arbeits- und / oder Ernteteilung.
Meiner persönlichen Meinung nach, muss ein „richtiger“ Selbstversorger nicht alles alleine machen. Für mich ist eine Art „Entfernen von Geldkreisläufen“ ein wichtiges Kriterium, an dem ich meinen Selbstversorgererfolg messen könnte.

Garten bewirtschaften, Ernte verarbeiten, Tierhaltung, Brot backen, damit sind nur grob die Ernährung betreffenden Tätigkeiten umrissen.
Hast du dir erstmal ein gesundes Netzwerk aufgebaut, kannst du langfristig das Thema Selbstversorgung um einiges entspannter angehen.

Ein Netzwerk gibt mir in diesem Bereich, die Sicherheit und Gelassenheit, dass ich zwar theoretisch das meiste selbst machen kann, aber nicht muss.

Nun zum 5ten Probeschritt:

Setze dich diesen Monat mindestens 1 x wöchentlich mit dem Thema „essbare Wildpflanzen“ auseinander. Wie du das machst bleibt dir überlassen. In Gesprächen, Bücher, Internet, vielleicht sogar einen Workshop?

Welche Wildpflanzen kannst du in deiner Umgebung entdecken, um sie zu verarbeiten?

Weiter geht’s mit einem vierten Schritt

 Na, wie hat der eigene Tee geschmeckt? Wir haben uns so sehr an diesen Tee gewöhnt, dass wir den „normalen“ Beuteltee aus dem Supermarkt gar nicht mehr mögen.Wenn du gerne Tee magst, dann erweitere doch deine Auswahl ein bisschen und fang an ein bisschen zu experimentieren. Salbei und Minze lassen sich wunderbar kombinieren. Aber z.B. auch Thymian ist für einen leckeren Tee geeignet. Ach, eigentlich sind alle Kräuter für Tee geeignet, der eigene Geschmack muss hier entscheiden.Die Erkenntnisse aus dem dritten Schritt:=> Um mit Selbstversorgung anzufangen, bedarf es nicht gleich einen Bauernhof mit hektarweise Land.=> Selbstversorgung in Teilbereichen ist durchaus auch befriedigend.Der vierte Schritt ist an sich wieder ganz einfach, aber du bräuchtest ein bisschen Zeit dazu:Suche dir ein Gartenprojekt in deiner Nähe. Sollte es so etwas nicht geben, kennst du vielleicht jemanden, der einen eigenen Garten hat, aber durchaus Unterstützung gebrauchen kann (z.B. ältere Menschen in deiner Nachbarschaft).Schau dir den Garten dort genau an, sprich mit den dazugehörigen Menschen und probier dich ein bisschen aus.PS: Wenn du an einem Gartenprojekt mitarbeitest, stell es doch bitte vor. Wie ist es organisiert und was kann man da alles selber machen?

ein Schritt, zwei Schritte, DREI Schritte….

Aber wie immer ein kurzes Feedback zur letzten Aufgabe. Vielen Dank an diejenigen, die kommentiert oder sogar einen eigenen Beitrag geschrieben haben.Hast du ein Brot gebacken? Dann hoffe ich, dass es dir folgende Erkenntnisse gebracht hat:a)  Es ist nicht so schwer, wie man glaubt, bevor man sein erstes Brot gebacken hat.b) Selbst gebackenes Brot schmeckt gut und Freude am Esstisch steigt.c) Besonders wichtig, wie ich finde: Die Wertschätzung für das an sich „simple“ Lebensmittel Brot steigtEine weitere Erkenntnis, die ich nach wochenlangem eigenem Brotbacken hatte, war die, dass sich die einzelnen Brotzutaten deutlich einfacher lagern lassen, als ein fertiges Brot. Auch dadurch landet viel seltener Brot im Müll.Kommen wir zu einem dritten Schritt:Besorge dir zwei Kräutertöpfe.Suche dir eine Sorte aus, mit der du ganz gerne mal deine Speisen würzt, Beispiele: Basilikum, Petersilie, Schnittlauch……Bei der zweiten Sorte, solltest du darauf achten, dass diese Geschmacksrichtung für dich auch als Tee vorstellbar ist, z.B. Salbei oder Minze.Einen Platz im Garten, auf dem Balkon oder auch einfach auf einer Fensterbank für zwei Kräutertöpfe wirst du sicherlich finden. übrigens => Da die meisten Kräutertöpfe aus Supermärkten zu dicht bepflanzt sind, mach dir die Mühe, die Kräuter in einen etwas größeren Topf zu pflanzen und dabei die einzelnen Pflänzchen etwas weiter auseinander zu pflanzen. Das gilt vor allem für die Basilikumtöpfe.1,2, …..3 ! Da hast du deinen ersten Mini-Garten angelegt. Und nun? Probieren geht über studieren, oder wie hieß das? ;-)Würze dein Essen mit den frischen Kräutern. Koche dir deinen eigenen Tee aus den Kräutern. Dazu einfach einige Blätter mit heißem Wasser übergießen und eine Weile ziehen lassen. Je nach Lust und Laune heiß oder kalt genießen.Stell dir doch mal eine Kombination von Schritt zwei und drei vor: Du backst ein eigenes Brot.Schneidest dir eine dicke Scheibe ab.Bestreichst diese mit Butter und gibst drauf einfach nur feingehackt dein Würzkraut und vielleicht etwas Salz.Dazu genießt du ein selbstgebrühtes Teegetränk.Wie immer freue ich mich über Kommentare und Erfahrungsberichte!

Zeit für einen zweiten Schritt

Doch zunächst noch einige Sätze zur ersten AufgabeHast du es ausprobiert? Wenn ja, konntest du vielleicht feststellen, dass man nicht immer von Geld abhängig ist, um sich einen Wunsch zu erfüllen. Ein bisschen Eigeninitiative reicht oft schon aus.Außerdem sollte diese kleine Aufgabe zeigen, dass Tauschen eine sehr lohnenswerte Art ist, sich mit dem zu versorgen, was man selbst nicht hat.a.)    Du hattest sozialen Kontakt mit deinem Tauschpartner, in aller Regel eine angenehme Begegnung.b.)    Das Buch wäre vielleicht – weil ausgelesen – im Müll gelandet oder im Regal deines Tauschpartners verstaubt. Mit dem Tausch hast du der Umwelt einen großen Dienst erwiesen: Weniger Müll wurde fabriziert und da ja für dich kein neues Buch produziert werden musste, wurden kostbare Rohstoffe in der Herstellung gespart.Nun aber zum zweiten Schritt dieser kleinen Serie:Schau dir die bisherigen Artikel im grünen Himmel zum Thema Brot an, stöbere ein bisschen im www und suche dir Infos und Rezepte. Backe bis zur nächsten Aufgabe wenigstens ein Brot selbst. Wenn dich dieses Thema schon immer gereizt hat, setz doch auch deinen eigenen Sauerteig in diesem Monat an. Bist du eher skeptisch was Brotbacken angeht, versuche ein Hefebrot oder besorge dir Sauerteig im Handel.Viel Spaß dabei!Solltet ihr es ausprobieren, berichtet doch in eurem Blog von eurem Backerlebnis und teilt mit uns die Rezepte. Einfach den Link zu eurem Beitrag in einem Kommentar an diesem Post hinterlassen.Verlinkte Erfahrngsberichte: Im Landluft-Blog berichtet Eva von ihren Erfahrungen.Hier gibt es eine tolle Anleitung von Duesselblume für ein Sauerteigbrot.

ein erster Schritt

Immer zum Monatsende gibt es eine kleine Anregung für ein kleines bisschen „Selbstversorgung“. Insgesamt stehen also zwölf kleine Schritte in diesem Jahr an.Diese Schritte sollen / können niemanden in die totale Selbstversorgung bringen. Vielmehr sollen sie Anregungen für alle SV-Neugierigen sein, die vielleicht nicht wissen, wo sie anfangen könnten.Wenn dann noch mal der ein oder andere reinschnuppert, der diesen ganzen Selbstversorgungskram und die Begeisterung dafür so gar nicht nachvollziehen kann, ja dann hat sich’s doch gelohnt!?So ziemlich jeder, der Interesse am Ausprobieren hat, wird dazu in der Lage sein. Verspochen! Es sind also einfache Schritte. Sie machen Spaß, sie bringen Nutzen und Freude und vielleicht auch spannende neue Kontakte.Also: Traut euch! Über Feedbacks und Erfahrungen via Kommentar würde ich mich sehr freuen. Wenn ihr einen Schritt ausprobiert habt und das in eurem Blog verarbeitet, lasst mir den Link zum Post zukommen, dannw erde ich euch im entsprechenden Monatsbeitrag nachträglich verlinken.Genug der Erklärungen, auf gehts zum ersten Schritt: Nur soweit scrollen, dass die „Vorbereitung“ zu lesen ist. Erst anschließend weiter unten schauen!Vorbereitung: Welches Buch, das du derzeit nicht besitzt, würdest du in der nächsten Zeit gerne mal lesen?Schreibe es auf einen Zettel.Aufgabe:Besorge dir das Buch ohne ein Exemplar zu kaufen. (Klauen ist selbstverständlich auch ausgeschlossen!!!! Wollte ich nochmal erwähnt haben….) Überlege wer dieses Buch in deinem Bekanntenkreis haben könnte und tausche das Buch gegen irgendetwas ein, außer Geld.Alternativ können auch andere Tauschmöglichkeiten genutzt werden.z.B.: Tausch-Himmel    oder      der Bücher-TauschblogProbier es aus, wenigstens dieses eine Mal.Den Hintergrund der Aufgabe erkläre ich in der nächsten Ausgabe.