Gartenjahr

TESTBESCHREIBUNG

Gemüse der Saison

Tja,das wird in unserem alten Garten die letzte Saison und gleichzeitig in der brandenburgischen Prignitz die Erste.

Die Anbaupläne für beide Orte unterscheiden sich gewaltig voneinander. Im alten Garten bauen wir in diesem Jahr überwiegend bewährtes Gemüse an. Das heißt vor allem Salate, Tomaten, Zucchini, Bohnen, Zuckerschoten, (Neuseeländer) Spinat, rote Beete, Kräuter und eben alles was mehrjährig im Garten ist.

Direktsaaten vor den Eisheiligen


Der Monat März ist für viele Gärtner/innen ja so eine Art Startschuss in die neue Saison. Jetzt geht es richtig los. Himmel, was man nun nicht alles aussäen kann und muss…
Draußen ist es teilweise noch sehr kalt, bis hin zu frostigen Nächten. Also wird das meiste in diesem Monat in Töpfen und Schalen ausgesät und in Fensterbank und / oder Gewächshaus vorgezogen. Die Eisheiligen (Mitte Mai) werden sehnsüchtig erwartet.

Ich weiß nicht, wie es bei euch ist. Aber bei uns sind die Plätze für Voranzuchten begrenzt, sehr begrenzt sogar. 

Gartenarbeiten im Frühling

Die ersten warmen Sonnenstrahlen künden meist nur langsam von dem bald folgenden Frühling. Doch für den Gärtner gilt es gerade in dieser Phase des Jahres, die sich meist vom März bis in den Mai erstreckt, den Boden sowie die Gewächse fit für die nächsten Monate zu gestalten. Immerhin sollen auf dem noch trist dreinschauenden Untergrund bald Gräser und Kräuter sprießen. Auch Obst und Gemüse wollen gut für das Wachstum vorbereitet werden. Kurzum, es gibt viele Aufgaben, die der Gärtner nun erledigen kann und die sich im Laufe des Jahres meist auszahlen. Wer hierbei richtig handelt, kann also seine Erträge steigern.Auf das Werkzeug kommt es anNoch ehe es tatsächlich an den Boden oder die Pflanzen geht, sollte das Arbeitsgerät auf den neuesten Stand gebracht werden. Oft ist über den Winter bis zum Beginn des Frühlings eine gute Zeit, um Werkzeuge zu meist günstigen Preisen in den Märkten zu erhalten. Gleichfalls können nun auch die Sägen geschärft sowie die Utensilien repariert werden. Bei der Gelegenheit lohnt es sich meist auch, die Gartenbank oder das Gewächshaus aus Holz mit einem neuen Anstrich zu versehen und damit auch die blühende Jahreszeit farbenfroh einzuläuten. Denn auch der Garten soll es an Ordnung und Schönheit nicht fehlen lassen.Den Boden vorbereitenAls erste Maßnahme auf den zu bebauenden Flächen sollte der Boden gut umgegraben werden. Oft haben sich im Winter die oberen Schichten derart fest zusammengezogen, dass die Wurzeln hier nur wenig atmen könnten oder kaum Freiraum zum Ausbreiten haben. Mit dem Spaten wird daher einmal das Untere nach oben gehoben. Das lockert das gesamte Gebilde auf und setzt damit auch Mineralstoffe frei. Nachhelfen kann man, indem auf die nun gelockerte Schicht noch ein wenig Komposterde gegeben wird. Auch das erhöht den Anteil an Nährstoffen in dem Untergrund und sorgt auf diese Weise für ein besseres Wachstum der Pflanzen.Die ersten Gewächse einsetzenJe nach Wetter werden nun die ersten Zöglinge in den Boden gesetzt. Dabei ist anhand der Stärke des Windes sowie der Menge des Niederschlages zu entscheiden, ob die noch zarten Stängel geschützt werden müssen. Geschieht das nicht, kann es ein böses Erwachen geben. Nicht selten kommt ein stark verspäteter Wintertag und nimmt den Gewächsen mit Frost und Hagel jegliche Zukunft. Besser ist es daher, gerade die noch sehr dünnen Pflanzen auch im Gewächshaus zu ziehen oder sie an solchen Stellen im Garten anzubauen, wo Wind und Wetter nur wenige Schäden anrichten können.Die richtige Pflege entscheidetIn den kommenden Wochen kann der Gärtner sodann nur noch über die Bewässerung, die Beigabe von Düngern, den Verschnitt der Gewächse oder hin und wieder die erneute Auflockerung des Bodens Einfluss auf das nehmen, was sich im Garten tut. Wichtig ist es dabei, des Guten nicht zu viel zu wollen und gerade mit künstlichen Düngemitteln sparsam umzugehen. Daneben sollte der Natur die nötige Ruhe gelassen werden, sich zu entfalten. Allzu häufige Umbaumaßnahmen schaden dabei den Pflanzen häufiger mehr, als dass sie Nutzen bringen. Gehandelt werden sollte jedoch, wenn sich Schädlinge auf den Gewächsen ansiedeln und die helfende Hand des Gärtners erfordern.

Das Gartenjahr im April

Es ist faszinierend was derzeit in Natur und Garten ganz ohne unser Zutun passiert. Überall fängt es an zu grünen und zu blühen.
Einige Aufgaben stellt uns der Garten im April dennoch.

Es gibt z.B. folgende Pflanzen, die im April im Freiland ausgesät werden können:

Das Gartenjahr im März

Im Garten gibt es jede Menge zu tun und zwar das ganze Jahr über. Je nachdem wie du deinen Garten angelgt hast, fallen unterschiedliche Arbeiten an. Hier findest du eine Übersicht mit Tipps & Tricks was du so im März im Garten erledigen könntest.Die kräftige Märzsonne sorgt für erste angenehme Tage im Garten und es juckt in den Fingern, endlich wieder richtig im Garten arbeiten zu können.Im März kann (und muss) eine Menge erledigt werden, es gibt viele blühende Pflanzen, die ab jetzt unser Auge mit ihren bunten Farben erfreuen.Folgende Zierpflanzen können uns ab März mit ihren Blüten im Freiland erfreuen:Primeln, Narzissen, Tulpen, Schneeglöckchen, Krokusse, Hyazinthen, Traubenhyanzinthen, Blausternchen,  Anemonen, Stiefmütterchen, Christrosen….Es gibt sicherlich noch einige mehr. Bitte beachten: Auf die jeweiligen Sorten der Arten achten, da diese sich in der Blütezeit unterscheiden können.Gegen Ende März können erste Direktsaaten ins Freiland erfolgen. Nach der Aussat die Aussaatstellen noch mit einem Vlies schützen. An Zierpflanzen bieten sich jetzt folgende Sorten an: Sommerazaleen, Bienenfreund, Goldmohn, Schleierkraut, einjähriger Rittersporn,  und verschiende ZiergräserDamit die neuen Aussaaten nicht gleich von den Vögeln aufgepickt werden, kann man mit einer Vogelscheuche arbeiten. Wobei Vögel nicht dumm sind und sich an den Menschen gewöhnt haben und deshalb nicht unbedingt Angst vor einer Strohpuppe auf dem Blumenbeet haben. Was ganz gut funktioniert, ist alte CDs aufzuhängen. Sie drehen sich im Wind und das Licht wird wirr in alle möglichen Richtungen reflektiert. Die Auswahl an Zierpflanzen, die sich im März vorkultivieren lassen, ist noch um einiges länger. Einige müssen im beheizten Raum vorgezogen werden, andere können auch in einem unbeheiztem gewächshaus gedeihen. Hier eine Auswahl:Bartfaden, Bechermalve, Begonien, Eisenkraut, fleißige Lieschen, Gartennelken, Gazanien, Hahnenkamm, Kapuzinerkresse, Löwenmäulchen, Lupinen, Männertreu, Petunien, Mittagsblumen, Phlox, Tagetes u.v.m.  Beet- und Edelrosen sollten nun geschnitten werden. Dabei auf folgendes achten:=> Wildtriebe entfernen. Wildtriebe sind die Triebe, die direkt neben der Rose aus dem Boden wachsen und im Grunde eine „neue“ Pflanze darstellen. Rosen weisen eine Verdickung unmittelbar über der Wurzel aus (Veredlungsstelle), alles was nicht aus dieser Verdickung treibt, ist ein Wildtrieb.=> Zwei bis drei alte Triebe direkt über der Erde abschneiden.=> Beetrosen sind starkwüchsig und können daher großzügiger als Edelrosen zurückgeschnitten werden. Auch bei älteren Rosen kann der Rückschnitt etwas sparsamer erfolgen.Die Kübelpflanzen aus dem Winterquartier können jetzt je nach Bedarf umgepflanzt und auch beschnitten werden. Das abgestorbende Pflanzenteile entfernt werden, versteht sich von selbst. Wenn man aber von den jungen Trieben die Spitzen ausbricht, erhält man im Laufe des Jahres insgesamt eine buschigere Pflanze.Auch im Staudenbeet kann jetzt aufgeräumt werden. Abgestorbende Pflanzenteile entfernen und knapp über dem Boden abschneiden. Zwischen den Pflanzen sollte der Boden nun leicht gelockert werden. Wer keinen Lust auf Unkraut hat, kann Boden der nicht von den Pflanzen bedeckt ist, mit Rindenmulch abdecken. Ich habe um die Pflanzen herum immer einen kleinen Kreis aus Steinen gelegt, in dessen Mitte ich KEIN Rindenmulch getan habe. Das erleichtert das gezielte Gießen in den kommenden Monaten. Jetzt ist die richtige Zeit um dem Rasen eine Frühjahrskur zu gönnen. Dazu den Rasen – wenn nötig – auf ca. 5cm Höhe abmähen. Wer zuletzt im Spätherbst gemäht hat, muss das jetzt wahrscheinlich noch nicht tun.Anschließend sollte der Rasen vwertikutiert werden, um ihn so von Moos, Unkräutern und abgestorbenem Gras zu befreien. Durch diesen Vorgang wird der Rasen belüftet. Da der Rasen ja in der Regel ständig betreten wird, verdichtet sich im Laufe der Zeit der Boden. Dadurch bekommen die Rasenwurzeln weniger Sauerstoff. Deshalb ist das Belüften so wichtig. Auch wenn es nach dem Vertikutieren unansehnlich ist, keine Sorge: Der Rasen wird sich schnell erholen.Eventuell muss die Rasenfläche gekalkt werden. Dadurch bildet sich weniger Moos. Aber bitte nicht einfach drauf los kalken, nur weil du Moos auf der Rasenfläche siehst. Der PH-Wert des Bodens sollte hierzu fachmännisch bestimmt werden. Tests gibt es z.B. im Zoohandel zu kaufen. Der optimale Wert liegt bei 6,5-7. Liegt er darunter, sollte Kalk gleichmäßig verteilt werden. (Dazu bitte auf die Packungsbeilage des Kalks achten!)Was dem Rasen jetzt noch fehlt, ist eine ordentliche Düngung. Sofern es sich um einen Rasen handelt, der regelmäßig begangen und gemährt wird, ist eine Zugabe von Langzeitdünger wirklich ratsam. Da durch das Mähen immer wieder Nährstoffe entzogen werden.Bei der Verteilung von Dünger ist unbedingt die empfohlene Menge einzuhalten. Da das Motto „Viel hilft viel!“ bei Dünger NICHT zutrifft. Ganz im Gegenteil.Noch ein Tipp zum Schluss:Ende Februar, Anfang März… solange die Obstbäume noch keine Blätter getrieben haben, ist ein Schnitt möglich. Aber wohnin mit dem ganzen Schnittgut?Wir haben uns dieses Jahr für eine sehr einfache, aber effektive Methode entschieden: Kleinhäxeln und damit die Gartenwege zwischen den Beeten dick ausgelegt. Sieht schick aus. Ist schnell gemacht. Kostet kein Geld. Was will man mehr?

Das Gartenjahr im Februar

Im Garten gibt es jede Menge zu tun und zwar das ganze Jahr über. Je nachdem wie du deinen Garten angelgt hast, fallen unterschiedliche Arbeiten an. Hier findest du eine Übersicht mit Tipps & Tricks was du so im Februar im Garten erledigen könntest.Zeit die Grundlagen für die nächste Gartensaison zu schaffen. So langsam steht die Natur wieder in den Startlöchern und bald geht es wieder rund im Garten.Hast du auch schon erste Schneeglöckchen und Krokusse entdeckt?Was du jetzt im Februar wunderbar erledigen kannst, ist der Verjüngungsschnitt von Zierpflanzen und Obstgehölzen.Achte beim Rückschnitt darauf, dass deine Schere scharf und sauber ist, um die Pflanzen an den Schnittstellen nicht unnötig zu verletzen. Wenn du dickere Äste entfernst und die Pflanze dadurch eine größere „Wunde“ hat, lohnt es sich für diese Stellen sognanntes Wundwachs zu besorgen und auf die entsprechenden Stellen aufzutragen. Wenn du Zweige entfernst, reicht es die Stelle mit lehmhaltiger Erde aus dem Garten zu bestreichen. Dieses natürliche Pflaster hindert Schädlinge und Krankheitserreger am Eindringen in die Pflanze.Abgeschnittene Zweige nicht einfach wegschmeißen. Sie eignen sich wunderbar zum mulchen der Beete. Allerdings sollten hierzu nur gesunde Zweige verwendet werden.Warum jetzt schneiden? Ganz einfach. Die Gehölze befinden sich jetzt in ihrer natürlichen Winterruhe und es fließt kein Saft durch die Triebe. Wenn du jetzt schneidest, verhinderst du, dass deine Gehölze an den Schnittstellen ausbluten. Auch deine Stauden und andere Ziergehölze kannst du jetzt zurückschneiden. Nur die Rosen mögen einen Schnitt im Februar nicht.Hast du Stecklinge von z.B Geranien oder Fuchsien überwintert? Dann solltest du sie jetzt langsam an wärmer stellen. Dann beginnt das Wachstum der Pflanzen. Ende des Monats noch die Spitzen ausbrechen und du erhältst buschige Pflanzen für die kommende Saison.Die Pflanzen m Winterquartier müssen jetzt eventuell vor der Sonne geschützt werden. In der Mittagszeit kann die Sonne deine Schützlinge sonst verbrennen.  Je nach Witterung kannst du gegen Mitte / Ende Februar anfangen, schrittweise den Frostschutz an deinen Pflanzen im Garten zu entfernen. Für diesen Schritt sollte keine größere Kälteperiode mehr angesagt sein.Zunächst kannst du Vliese und andere Abdeckungen tagsüber entfernen und in der Nacht wieder zu decken. So können die Pflanzen sich behutsam wieder an das neue Klima gewöhnen.Wenn du möchtest kannst du nun auch schon beginnen einige blühende Pflanzen in deinem Garten zu Pflanzen.  z.B mit Ranunkeln oder Stiefmütterchen.Einiges beginnt auch jetzt schon zu wachsen und blühen. Bei uns im Garten sind ist bis jetzt die ersten Gänseblümchen auf dem Rasen und Schneeglöckchen und Krokusse in allen Ecken. Hier noch ein paar Vorschläge für Zierpflanzen, die du jetzt in Töpfen vorziehen kannst:Rittersporn, Silberregen, Löwenmäulchen, Männertreu, Astern, Bartnelken, Gazanien, Vanilleblume, Petunien, schwarzäugige Susanne, Stauden…. und noch viele mehr!

Das Gartenjahr im Januar

Im Garten gibt es jede Menge zu tun und zwar das ganze Jahr über. Je nachdem wie du deinen Garten angelgt hast, fallen unterschiedliche Arbeiten an. Hier findest du eine Übersicht mit Tipps & Tricks was du so im Januar im Garten erledigen könntest.Nun gut, beim derzeitigen Wetter fällt es manchmal schwer an den Garten oder gar Gartenarbeit zu denken. Aber ein paar Kleinigkeiten gibt es auch in diesem Monat zu tun.Je nachdem wieviel Schnee liegt, solltest du unbedingt Hecken, kleine Sträucher und Bäume von den Schneelasten befreien.Wir haben es selbt vor ein paar Tagen gemacht und haben keine Schäden im Garten. Bei unserem Nachbarn sind nun leider schon große Teile seiner Hecke in seinen Garten gekippt. Eventuell gibt es bei dir auch einige Dächer, bei denen das Entfernen des Schnees sinnvoll wäre. Bei uns war es das Terassendach, dass uns Sorgen machte.Auch die Pflanzen im Winterquartier sollten rgelmäßig kontrolliert werden. Stimmt die Feuchtigkeit und Temperatur?An frostfreien Tagen solltest du unbedingt auf deine Immergrünen im Garten achten. Auch zu dieser Jahreszeit muss manchmal gegossen werden. Vieles was nach dem Winter als Frostschaden abgehakt wird, ist egentlich auf mangelnde Bewässerung zurück zu führen.Um die Lust auf die neue Gartensaison anzuheizen, hier ein paar Vorschläge, was du jetzt schon aussäen könntest*:Geranien, Schönmalven, Eisbegonien, Petunien,Hornveilchen, Leberbalsam (klingt nur komisch, sieht aber schön aus),  *zur Vorkultur in Töpfen, noch nicht im Freiland!Begonien-Ableger aus einem Blatt: Hast du eine winterblühende Begonie? Wenn ja und diese weist viele Blätter und Knospen auf (ist also kräftig), dann such dir ein kräftiges und gesundes Blatt aus und knipse dieses mit dem Blattstengel ab. Diesen Stengel steckst du in sandige Blumenerde und zwar so, dass die Blattunterseite an die Erde gedrückt ist und es aussieht, als würde das Blatt an der Blattachsel aus dem Boden wachsen. Dieses Experiment bedarf ein kleines Hobbytreibhaus mit sehr hoher Luftfeuchtigkeit.Hat sich ein Pflänzchen gebildet hat, das Ganze an einen hellen, aber nicht zu warmen Ort stellen. Das Blatt aus dem das Pflänzchen entstanden ist, wird nun langsam vor sich hinschrumpeln.Nicht schlimm, soll so sein, eifach abschneiden und gut. ;-)Narzissen für eine frühe Blüte vorbereiten: Narzissen kannst du in einem kühlen Raum (12-15°C) vorziehen. Dazu die Zwiebeln in einen Topf pflanzen.  Informationen und Ideen zu Obst und Gemüse kannst du wie immer in unserer Selbstversorger-Serie lesen. Diese erscheint wie gewohnt auch in diesem Jahr immer ein paar Tage nach dem Gartenjahr-Beitrag.

Das Gartenjahr im Dezember

Im Garten gibt es jede Menge zu tun und zwar das ganze Jahr über. Je nachdem wie du deinen Garten angelgt hast, fallen unterschiedliche Arbeiten an. Hier findest du eine Übersicht mit Tipps & Tricks zu allem was du so im November im Garten erledigen könntest.Im Dezember ist im Garten selbst nicht mehr soviel zu erledigen. Und in diesem Jahr haben Frost und Schnee ja nicht gerade auf sich warten lassen.Aber die gemütlichen Adventsstuben laden doch gerade zu ein, sich bewaffnet mit Fachliteratur auf das folgende Jahr vorzubereiten und Pläne zu schmieden.Male dir dazu einen möglichst genauen Plan deines Gartens auf Karopapier / Rechenpapier. (geeignete Maßstäbe 2 Kästen = 1m  oder 4 Kästen = 1m).Überlege dir was du an Obst & Gemüse du im nächsten Jahr pflanzen willst und beachte mit Hilfe deiner Bücher die Fruchtfolge. Nicht alles kann jedes Jahr am gleichen Platz gepflanzt werden. Außerdem können einzelne Pflanzen auch nicht nebeneinander stehen, andere hingegen beeinflussen sich positiv.Wenn du etwas Größeres (z.B ein Gartenhaus oder einen Teich) anlegen möchtest, schneide diesen aus einem Stück Papier aus und schiebe es auf deinem Plan hin und her, bis du zufrieden bist.Willst du Blumenbeete anlegen, so markiere die Pflanzen mit Filz- oder Buntstiften farbig auf deinem Plan.Wenn es dann im nächsten Jahr soweit ist, bietet es sich an, neue Farbkonzepte mit einjährigen Pflanzen zu testen.Bei Gefallen, kannst du im Herbst dann gegen mehrjährige Pflanzen austauschen.Wenn du nun deinen Garten neu planen möchtest, empfehle ich dir an dieser Stelle nochmal das von uns vorgestellte Buch „Nutzgärten prachtvoll gestalten„. In dem Buch wird der Nutz- mit dem Ziergarten verbunden und führt zu tollen Ergebnissen.Auf Folgendes solltest du aber jetzt im Dezember trotzdem achten:Kontrolliere deine Pflanzen im Winterquartier regelmäßig auf Temperatur und Wasserversorgung.Falls du im Oktober Stecklinge von Geranien und Fuchsien gezogen hast, kannst du diese nun ruhig mit in dein Pflanzenwinterquartier stellen.Wenn Eis und Schnee die Wege im Garten und vor dem Haus bedecken, solltest du unbedingt räumen und gegebenenfalls streuen. Aber aufgepasst: Auftausalz schadet den meisten Pflanzen und sollte deshlb nicht verwendet geben. Erkundige dich nach alternativen Granulaten. Es gibt mittlerweile solche, die im nächsten Frühjahr recht problemlos mit untergegraben werden können.Die Wintersonne kann es deinen immergrünen Pflanzen im Garten schwer machen. Zusammen mit dem jahreszeitlichen Frost, kann die Wasserversorgung dieser Pflanzen gestört werden. Sollten diese Perioden länger anhalten, so schütze deine Gartenpflanzen mit einem Vlies.Ein letzter Kontrollgang durch deinen Garten: Stehen noch irgendwo Gefäße mit Wasser, die bei Frost platzen können? Sind Wasserschläuche und Gartenpumpen abmontiert bzw. ausreichend vor Frost geschützt?Wir freuen uns schon auf die Planungszeit. Ideen haben wir nicht zu knapp und bei einer Tasse Tee und leckeren Keksen ist das doch eine sehr gemütliche Form der Gartenarbeit.

Das Gartenjahr im November

Quelle: pixelio.de ; Fotograf: gabi hamann

Im Garten gibt es jede Menge zu tun und zwar das ganze Jahr über. Je nachdem wie du deinen Garten angelgt hast, fallen unterschiedliche Arbeiten an. Hier findest du eine Übersicht mit Tipps & Tricks zu allem was du so im November im Garten erledigen könntest.

Im November wird es zunehmend ernster, was das Thema Frost angeht. Wenn noch nicht geschehen oder noch nicht fertig, dann mache deinen Garten winterfest.

Sollten deine Rosen jetzt noch Blüten und Knospen tragen, schneide diese ab. Sie können durch Frost Schaden nehmen und beginnen dann bei leicht wärmeren Temperaturen zu faulen. Diese Fäulnis kann zu Krankheiten an der gesamten Pflanze führen. Bei den Blüten must du nicht unbedingt mit der Schere anrücken. Du kannst auch einfach mit den Fingern die Blütenblätter abknipsen, so dass sich die Hagebutte trotzdem noch bilden kann.

Apfel- und Birnenbäume solltest du von alten, mumifizierten Früchten befreien. Denn ähnlich wie bei den Rosenbllüten, könnnen sich Krankheiten in den faulen Obststücken ilden, die im schlimmsten Fall auf den Baum selbst übergehen.

Regentonnen, kleinere Zierteiche, Vogeltränken & Co. Sie alle sollten jetzt vollständig geleert werden, bevor die Fröste im Winter die Behälter sprengen. Bei der Gelegenheit kannst du alles ausführlich reinigen.

Wenn du noch verblühte Sonnenblumen im Garten hast, dann schneide sie ab und trockne sie. So hast du im Winter eine ideale Futterquelle für Vögel geschaffen. Hänge die Sonnenblume dazu einfach kopfüber mit dem Stiel in einen Baum oder ähnliches.

Quelle: pixelio.de
Fotograf: sue schi

Die Zeit für das Neupflanzen von Stauden, Sträuchern und Bäumen ist mit dem Einsetzen der ersten Fröste endgültig vorbei. Solltest du noch etwas pflanzen, musst du es aber mindestens genauso gründlich angießen, wie immer.

Wenn der November einigermaßen mild und trocken verläuft, kannst du die Zeit auch nutzen, um eventuelle neue Wege oder Terassen anzulegen. Dein Garten fordert jetzt nicht mehr so viel Einsatz und Pflege der Pflanzen und du hast Zeit dich auf diese Art von Projekten zu konzentrieren. Außerdem wird dir bbei diesen Arbeiten bestimmt auch warm.

Achte auch im November darauf, dass immergrüne Pflanzen in deinem Garten nicht in den sogenannten Trockenstreß kommen und gieße sie auch zu dieser Jahreszeit.

Quelle: pixelio.de ; Fotograf: sunbearn

Gibt es noch unordentliche Ecken, Schuppen und Plätze im Garten? Räum sie am besten noch jetzt auf. So kannst du noch einmal in Erinnerungen schwelgen und dir gleichzeitig einen Überblick verschaffen. Was nimmst du mit in die nächste Gartensaison und was muss neu angeschafft werden?

Aber übertreibe nicht mit dem Ordnungswahn. 😉 Stauden & Gräser müssen jetzt nicht zwangsläufig zurückgeschnitten werden. Sie bieten Nahrung und Schutz für Vögel und Insekten in der kalten Jahreszeit. Außerdem bieten die trockenen Blütenstände und andere Pflanzenteile ein unglaublich schönes Bild für das Auge. Darüber wird es sicherlich demnächst auch einen Fotobericht geben: Wie der Raureif die Pflanzen umhüllt und sich die frühe Morgensonne in den einzelenen Eiskristallen spiegelt.

Das Gartenjahr im Oktober

Ich persönlich nutze den manchmal noch warmen Oktober gerne, um im Garten, Schuppen und Gewächshaus aufzuräumen und sauber zu machen. Nicht meine Lieblingsaufgabe, aber muss ja gemacht werden. Dafür werde ich hoffentlich mit einmaligen herbstlichen Lichtspielen im Garten belohnt.Was sonst so zu tun ist:Pflanzen im Garten:Jetzt ist Zeit für Neues im Jahr. Und zwar kannst du jetzt am besten Stauden und Gehölze pflanzen, sowie Blumenzwiebeln für das nächste Frühjahr stecken. Außerdem kannst du deinen Beeten, Kübeln und Kästen eine hübsche Herbstbepflanzung verpassen. Achte aber beim Bepflanzen von Kübeln darauf, ob sie Risse haben. Wasser kann sich darin absetzen und bei ersten Frösten deine Kübel zum Platzen bringen.mögliche Herbstbepflanzung: Erika, Sommerheide, Silberblatt, Gräser…Dahlien und Gladiolen solltest duauf ca. 15 cm zurückschneiden und dann ausgraben. Die Wurzelstöcke kannst du – wenn möglich – noch einen Tag in der warmen Sonne des Oktobers trocken. Dann solltest du sie bis zum nächsten Frühjahr frostfrei, kühl und trocken lagern.Schneide die Rosen nur leicht zurück. Der richtige Rosenschnitt erfolgt erst im Frühjahr. Haben sich schöne Hagebutten gebildet , kannst du diese dran lassen. Sie sehen nett aus und dienen gleichzeitig Tieren im Winter als Futterquelle.Lust auf neue Rosen? Auch hierfür ist jetzt die beste Pflanzeit.Immergrüne Pflanzen in deinem Garten musst du eventuell auch im Oktober noch bewässern. Vor allem, wenn dieser noch mal einige warme Tage hat. Sie sollten möglichst nicht trocken in den Winter gehen. Das gilt auch für Rasenflächen.Falls du einen Gartenteich hast: Frostempfindliche Teichbepflanzung solltest du jetzt in ihr Winterquartier bringen. Sollte der Teich über den Winter zufrieren, kannst du für eine ausreichende Sauerstoffzufuhr sorgen, indem du einen Bündel Strohhalme zur Hälfte in den Teich hängst. Wenn du Rohrkolben als Teichbepflanzung hast, kannst du dir diesen Trick sparen.Damit dir nicht unnötig viel Laub in den Teich fällt, kannst du eventuell ein Netz über die Wasseroberfläche spannen. Aber vorsichtig: So befestigen, dass keine kleine Tiere darunter krabbeln können. Wäre doch grausig, wenn sich dort Vögel und ähnliches verheddern. Sonstige Aufgaben in diesem Monat:Das Laub, das jetzt von den Bäumen fällt, solltest du von deinem Rasen entfernen. Jedoch zum Mulchen von deinen Staudenbeeten kannst du es verwenden. Nur bitte keine Eichen- oder Walnussblätter zum Mulchen verwenden. Diese enthalten für andere Pflanzen unverträgliche Gerbstoffe.Außerdem muss das Laub von Wegen entfernt werden, da es hier echt rutschig werden kann. Deine Regenrinnen solltest du beim Thema Laub nicht vergessen. Sie können verstopfen und das Wasser sucht sich neue Wege.Wo wir gerade bei Regenrinnen waren, komme ich gleich noch mal zu den Regentonnen. Entweder leerst du deine Tonnen aus oder versiehst sie mit einem Frostschutz. Sonst könnten sie dir über den Winter platzen.Wenn du Nistkästen im Garten hast, dann reinige sie jetzt, um das Verbreiten von Krankheiten und Schädlingen zu vermeiden. Im Winter ziehen die eigentlichen Bewohner zwar gen Süden, dennoch gibt es Tiere, die den Platz jetzt gerne nutzen.Auch im Oktober kannst du – je nachdem was du angebaut hast – noch einiges ernten. Was, wann und wie erfährst du im Selbstversorgerbereich.Abgeerntete Beete und Ackerflächen kannst du jetzt umgraben, um den Boden noch einmal vor der kalten Jahreszeit zu belüften.Je nach Boden, kannst du jetzt auch Notwendiges zur optimalen Vorbereitung hinzufügen. Zum Beispiel Kompost, Sand…. (Böden werden noch mal ein ganz eigenes Thema, versprochen)Zum Ende des Monats:Nun  solltest du das letzte Mal für dieses Jahr deinen Rasen mähen. Frostempfindliche Kübelpflanzen kommen jetzt in ihr Winterquartier. Schneide vor allem die Blüten sorgfältig ab. Sie können im Winterquartier anfangen zu faueln, was sich im schlimmsten Fall auf der ganzen Pflanze ausbreitet.Zum Schluss kannst du dir die Zeit nehmen, alle Gartengeräte und -möbel, die du nicht mehr brauchst zu reinigen und zu pflegen. Im nächsten Jahr sind sie dann gleich wieder einsatzbereit.