Weihnachten anders

Es scheint zu stimmen: „Alles was du besitzt, besitzt irgendwann dich!“

Liegt darin das Geheimnis der Menschen aus ärmeren Ländern? Ich weiß nicht, ob euch dass auch schon aufgefallen ist. Wenn man irgendwo Reportagen sieht, die eine Kultur vorstellen, die unter sehr einfachen (in unseren Augen teilweise als „rückständig“ wahrgenommen) Bedingungen leben: Diese Menschen lächeln!

doRep_CollageEin Blick in die Dominikanische Republik

Besonders aufgefallen ist mir das, als meine Cousine mir Fotos aus der Dominikanischen Republik zeigte. Sie ist häufiger dort und lebt dann nicht in einem Hotel, sondern direkt unter den Einheimischen. Ihre Fotos ergeben dann natürlich tiefere Einblicke in das Leben der Bevölkerung, als es ein Pauschaltourist von seiner Hotelburg aus, überhaupt wahrnehmen kann.

Schaut euch mal die Collage an. Die ersten drei Teller zeigen die Weihnachtssüßigkeiten für die Kinder. Wie ihr seht, sind da keine glitzernd verpackten Weihnachtsmänner und bunt verzierte Lebkuchen zu sehen, sondern überwiegend natürliche Süßigkeiten: Äpfel, Nüsse, Trockenobst..
Mit diesen drei Tellern bringt man an Weihnachten die Kinder des ganzen Dorfes zum Strahlen.
Der Junge daneben spielt mit einem Stock und einem alten Reifen. Er hat Spaß auch ohne ferngesteuertes Auto. Die beiden Fotos rechts zeigen eine Schaukel, sowie Hanteln. Natürlich Marke Eigenbau. In der Wohnhütte unten links, würden wir nichtmal den Inhalt unseres Wohnzimmers unterbringen können. Aber darin leben Menschen, die von sich sagen „Sie haben alles was sie brauchen!“

Sind es nicht diese Menschen, die wir uns als Vorbild nehmen sollten, wenn wir auf der Suche nach einem zufriedenem und erfüllten Leben sind?

2 comments for “Weihnachten anders

  1. Avatar
    22. November 2015 at 07:58

    Ja, das sollte wir wirklich. Ich selbst habe es festgestellt als ich das erste Mal hier auf der Insel war. Natürlich auch ab vom Tourismus unter den Einheimischen. Jetzt da ich hier wohne habe ich es noch besser feststellen können, und ich kann auch sagen dass ich mich total verändert habe. Daran denkend welcher Konsum noch in D. von mir ausgegangen ist waren es alles Dinge die wirklich nicht wichtig sind oder waren…total überflüssig. Ebenso die größere Wertschätzung und Erkenntnis was die Natur so hergibt, auch an essbaren Dingen. Hier auf der Insel immer noch die Krise vorhanden kann man einfach feststellen wie freundlich die Menschen noch miteinander umgehen, und es wird auch gefreiert, es wird gelacht…alles Dinge die ich nicht mehr missen möchte, einfach mehr Lebensqualität.

    Ich fand alledings auch damals schön dass man von der Schule aus viel mehr mit den Kindern machen sollte, also gerade die Natur betreffend, sei es Handarbeiten und auch „greifbarer Unterricht“ -weg vom Handy das für mich dort eh nix zu suchen hat….

    Ach, ein Thema über dass ich stundenlang diskutieren könnte, von daher zum Abschluss nur noch soviel:

    Ich kann dir voll und ganz zustimmen.

    Lieben Gruß

    N☼va

  2. Avatar
    22. November 2015 at 09:39

    Ach Annika, welch ein wundervoller Bericht. Du hast so Recht mit deiner Aussage, wir sollten uns diese Menschen zum Vorbild nehmen und uns wieder auf das wesentliche besinnen. Danke, danke, danke für die Erinnerung! 🙂

    1000 liebe Grüße aus dem Gemüseregal,
    Franzi

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