Blick auf den Gemüsehof

Auch heute wird der Beitrag aus einer Vielzahl Bilder bestehen. Ich möchte euch mal einen Einblick geben, in dass was wir da zusammen mit Michael auf dem Hof anbauen.

Es gibt eine Vielzahl an Gemüse, Obst und Kräutern. Aktuell dominieren noch die Salate und Wildkräuter, die Michael auf dem Wochenmarkt in Berlin verkauft:

SalatvielfaltDie Collage zeigt noch nicht mal alle Salatsorten, aber die Vielfalt ist doch wirklich toll, oder? Anfang des Jahres gab es ja nur ein paar Schnittsalate aus dem Gewächshaus.

Dort sind mittlerweile Gurken eingezogen. Diese werden genau wie die Tomaten an dünnen Seilen hochgeleitet. Das Foto zeigt die Gurken am Pfingstmontag. Als wir Mittwoch abreisten waren sie doppelt so groß und über und über voll mit Blüten. Wenn wir das nächste Mal fahren, sind bestimmt die ersten Gurken reif:

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In zwei großen und zwei kleinen Gewächshäusern werden die verschiedensten Tomatensorten angebaut. Das wird nach Salat der nächste Scdhwerpunkt beim Gemüseanbau.
Bevor die Tomaten gepflanzt wurden, karrten wir vom Feld viele Schubkarren mit abgelagerten Pferdemist herran und verteilten diesen schön dick auf den Pflanzreihen.

IMG_1659Danach mussten die Jungpflanzen gesetzt werden. Das war bei den Temperaturen in den Gewächshäusern eine echte Herrausforderung für uns und die Tomaten. Aber noch viel länger konnten wir das Pflanzen halt nicht mehr rauszögern.

Bis die Tomaten ihren ersten ordentlichen Wachstumsschub zeigen, werden sie einzeln von Hand gewässert. Bei der Menge an Tomaten sind das einige Gießkannen, die da bewegt werden müssen. Aber in dieser  Woche sollen eigentlich die Bewässerungsschläuche verlegt werden.
IMG_1493Übrigens waren  bei unserer Abreise an den Tomaten die ersten Fruchtansätze, etwa in pflaumengröße. Aber immerhin. Ich bin sehr gespannt, was wir da in diesem Jahr für tolle Sorten kennen lernen dürfen.

Ein Gewächshaus gibt es noch. Darin wachsen 8 Melonenpflanzen. Alles verschiedene Sorten. Aber erstaunlich gut entwickelt. Der Anbau ist mir in unserem Garten nie gelungen…

Hier hab ich noch eine Collage zusammengestellt mit verschiedenem Obst und Gemüse, was wir wohl sehr bald ernten können:

Prignitzgemüse_1
Es gibt noch mehr, aber den Überblick zu behalten, ist bei diesen Mengen gar nicht so einfach. Aber das sind so die Sorten, auf die ich mich ganz besonders freue. Alles was ich gerne mag, aber nicht in unserem Garten wächst. Und wenn, dann nicht so prächtig.

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Soweit erstmal aus dem „Gemüsegarten“. Aber es gibt ja auch noch einen Acker, der ebenfalls bewirtschaftet wird.
Der Acker wird nicht als gesamte Fläche bewirtschaftet. Es sind derzeit zwei einzelne, große Beete angelegt. Hier findet sich noch mal eine unglaubliche Vielfalt an Gemüse.

Auf dem einen sind vorwiegend Kartoffeln angebaut. Links neben den Kartoffeln ist eine Reihe  Zucchinis und Kürbisse angebaut. Kann man nicht so gut sehen auf dem Foto, aber eine Pflanze fällt durch ihre Blüten ein bisschen ins Auge:

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Auf dem anderen großen Beet wird immer noch, nach und nach ausgesät. Ein Teil der Fläche ist also noch bewusst leer. Dennoch finden sich hier schon Karotten, Pastinaken, Schwarzwurzeln, verschiedene Kohlsorten, Fenchel, Porree, Mangold…

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Finde es total schön zu wissen, dass all das überwiegend durch manuelle Arbeit entstanden ist. Es begeistert mich wirklich, was alles möglich ist. Auch wenn ich es im Grunde gewusst habe (war ja schon bei Oma und Opa so), so richtig bewusst erlebt, hab ich das jetzt erste Mal.

Das gute an dieser Erfahrung ist für uns gerade vor allem, dass wir uns gar nicht mehr so an unseren Garten gebunden fühlen. Sicherlich ist es immer noch traurig, wenn ich dran denke, dass der Garten für immer unter einer Autobahn verschwinden wird. Es fällt aber nicht mehr ganz so schwer, wie noch vor ein paar Monaten, als zwar die Kündigung aber noch keine Perspektive vorhanden war.
Es ist schön zu wissen, dass nun ein neuer Abschnitt bevor steht und uns dieser unserer persönlichen Einstellung und unseren Werten ein großes Stück näher bringen wird.

 

PS: Habt ihr den gestrigen Fotobeitrag über die Prignitz gesehen?

 

 

2 Kommentare für “Blick auf den Gemüsehof

  1. 21. Juni 2014 at 23:16

    Hallo Annika,
    das ist eine tolle Erfahrung, die ihr dort machen dürft. Bei der ganzen Arbeit macht es dann bestimmt am meisten Spaß, das mit Liebe gepflanzte Gemüse zu ernten. Ich finde es erstaunlich, dass der Salat dort so ungeschützt wächst ohne dass die Schnecken ihn vernichten.
    LG Sigrun

  2. Nova
    22. Juni 2014 at 20:43

    Also bei der Größe und Vielfalt bedarf es doch auch einer Bewässerungsanlage bzw. Schläuchen. Ansonsten ist das ja nicht mehr zu bewältigen wenn es trocken und heiß ist. Schon ein Wahnsinn, aber im positiven Sinne. So frisch vom Feld ernten zu können…toll.

    Gestern eben gelesen waren die drei Posts wieder hintereinander auf meinem Dashboard…also nicht wundern, gelle^^

    Hab noch einen schönen Abend und herzliche Grüssle

    N☼va

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