bunte Blumen & Aussaaten

Heute habe ich euch mal ein Infos zu unseren diesjährigen Aussaaten und einigen speziellen Sorten mitgebracht.

 

In diesem Jahr haben wir für unseren Stadtgarten und zum Teil auch für den Hof in der Prignitz Folgendes ausgesät:

Tomaten, Chilli & Co

Reisetomate – Eine Tomate deren Frucht man ähnlich wie bei einer Mandarine in einzelne Stücke teilen kann. Also ideal für unterwegs. Fand ich sehr interessant und muss deshalb in diesem Jahr unbedingt ausprobiert werden.

rote Murmel – Mein diesjähriges Pendant zu den bei uns geliebten gelben, mini Johannisbeertomaten. Beides sind ursprüngliche Wildtomaten.

Fleischtomate, eine alte Haussorte aus unserem Tauschpaket. Lassen wir uns überraschen. Generell werden Fleischtomaten eher zum Kochen als für Salate verwendet.

Aus dem letzten Jahr sind unsere vier Favouriten-Sorten ‚gelbe Johannisbeere‚, Campari, Tiger Striped und eine als robust erwiesene Cocktailtomate. Dazu hatte ich hier schon mal etwas geschrieben.

Andenbeere – Auch als Physalis bekannt, gehört zu den Nachtschattengewächsen. Die Früchte reifen in einer pergamentartigen Hülle heran. Finde ich für den Selbstanbau immer ganz gut, da sie im Handel recht teuer sind und man sich hier auch über einen kleinen Ertrag im Garten freuen kann. Für uns sind Physalis bisher jedenfalls kein Dauergast in der Küche, sondern eben etwas Besonderes, was wir uns ein paar Mal im Jahr gönnen.

Tina_FBTomatillos – Für uns was völlig Neues aus dem Tauschpaket. Aber Tina war so begeistert davon, dass ich dieses Jahr auch ganz viele ausgesät habe. Mehr Infos zu den Physalis-Verwandten gibt es hier.

Die sibirische Hauspaprika ist leider nicht aufgegangen, ebenso wie die Chilli-Sorte ‚Lemon Drop‚. Dafür gibt es fünf mal die Chillisorte ‚Orange-Flame‚.

Zucchini & Co

In diesem Jahr gibt es drei Zucchini-Sorten. Eine „normale“ => grün & länglich, eine runde und ‚Weingarten-Zucchini‚ .

Bei den Kürbissen habe ich mich dieses Jahr richtig ausgetobt und einiges ausgesät, da wir auf dem Hof genügend Platz und Pferdemist für einen erfolgsversprechenden Anbau haben. In unserem Stadtgarten sind die Kürbisernten immer recht mau ausgefallen…

Hokkaido-Kürbis – Für mich der Kürbisklassiker. Da die Früchte nicht so übermäßig groß werden, ist die Sorte für den privaten Anbau meiner Meinung nach besonders geeignet. Er muss zur Verarbeitung nicht geschält werden.

Spagehtti-Kürbis – Wird auch nicht sooo groß. 1,5-3kg wiegt eine Frucht. Das Fruchtfleisch besteht aus langen Fasern, die an Spaghetti erinnern. Die Sorte gilt als ertragreich.

Muskat-Kürbis – Diese Kürbisse können sehr groß werden und bis zu 30kg wiegen. Die Früchte haben eine gerippte Oberfläche und sind an sich wahre Hingucker. In der Küche wird Muskatkürbis roh oder gekocht verwendet.

Kalebassen-Kürbis – Dieser Kürbis ist etwas ganz Besonderes. Seine Früchte werden nicht verspeist, sondern als Gefäße oder Musikinstrumente verwendet. Seine Form ist bauchig rund, mit einem gebogenen Hals daran. Schaut euch hierzu am besten diesen Artikel an.

Butternut-Kürbis – Er ist mit dem Muskatkürbis verwandt, hat aber eine ganz andere Form. Nämlich birnenförmig und ohne Rippen. Der Geschmack vom Fruchtfleisch ist nussig-buttrig.

Herren-Kürbis – Eine beliebte Sorte auf dem Balkan und in Ungarn. Der Kürbis weist keine spezielle Form oder Farbe auf. Er gilt als guter Brat- und Backkürbis für die feinere Küche.

steirischer Ölkürbis – Hierbei handelt es sich um einen Feldkürbis, der nicht wegen seines Fruchtfleisches, sondern wegen seiner Kerne angebaut wird. Aus den Kernen wird das gute Kürbisöl gewonnen oder wir knabbern die Kerne als kleinen Snack zwischendurch.

Ach ja, Schlangengurken habe ich noch ausgesät.

Salate

Bei den Salaten gibt es in diesem Jahr wie immer Rucola und Asiasalate, beide etwas schärfer im Geschmack. Ansonsten haben wir ein paar verschiedene Pflück- und Schnittsalate, sowie erstmalig den Kopfsalat ‚Maikönigin‘.

Hülsenfrüchte

Bereits am Erklimmen des Rankgerüst ist die Erbsensorte ‚allerfrüheste Mai‘, die ich schon im Februar ausgesät habe.
Seit einer Woche sind auch Zuckerschoten, Busch– und Stangenbohnen im Boden. Das Wetter ist dieses Jahr so mild und meine Nachbarin steckt ihre Bohnen seit 20 Jahren im April in den Boden. Ich probier es halt dieses Jahr mal aus, obwohl es eigentlich erst ab Mitte Mai empfohlen wird. Meine Nachbarin meint, sie legt die Bohnen etwas tiefer in die Erde und hat bisher keine Probleme gehabt.

Kräuter

Bei den Kräutern gibt es in diesem Jahr unter anderem Speise-Chrysanthemen, türkischen Drachenkopf und Gewürzfenchel, als für uns völlig neue Sorten.
Ansonsten haben wir recht vieles aus den vergangenen Jahren. Einiges ist mehrjährig, einiges sät sich selbst aus… Da gibt der Garten schon eine Menge her, ohne das was Neues hinzu kommt. Ich liebe es, wenn sich nach und nach solche Kreisläufe einstellen.

 

Das war es im Großen und Ganzen bis jetzt mit unseren Aussaaten im Stadtgarten. Von den Kürbissen, Zuccinnis und Tomaten ziehen sicherlich einige in die Prignitz um. Dort haben wir auch noch anderes Gemüse gesät, dessen Anbau ich mir mangels Erfolgswahrscheinlichkeit im Stadtgarten dieses Jahr erspare.

Bin gespannt auf dieses Jahr mit zwei so unterschiedlichen Gärten bzw. Anbaumöglichkeiten.

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