Terrassen – Ruhe- und Treffpunkte für fleißige Gärtner

TerrassenIn unserem Stadtgarten haben wir wenn überhaupt, eigentlich nur vorhandene Materialien verbaut. Wir haben zum Beispiel ein Hochbeet und eine Kräuterschnecke aus alten Steinplatten und Kantensteinen angelegt.
Ansonsten haben wir uns mit allem, was einen größeren Aufwand darstellte, zurück gehalten. Uns war ja bewusst, dass die Autobahn unseren grünen Himmel – unser kleines Paradies – bedroht.
Das bremst einen dann schon irgendwie für solche Projekte aus.

Aber durch Micha und seinen Hof in der Prignitz werden wir wohl endlich auch mal größere Projekte in Angriff nehmen und lernen.

Etwas was wir uns schon lange wünschen, ist eine schön angelegte Holzterrasse. Und siehe da: Ich habe das so nebenbei Michael erzählt und er will auch schon länger eine hinter seinem Haus anlegen.

Freiland-Zimmer

Wikipedia definiert den Begriff „Terrasse“ wie folgt:
Die Terrasse (von lat. terra = Erde, Erdboden) ist eine nicht überdachte Plattform auf oder unter der Erdgeschossebene eines Gebäudes, die für den Aufenthalt im Freien vorgesehen ist.“

Okay, soweit verstanden. Wobei die meisten Terrassen die ich kenne, schon in irgendeiner Art und Weise überdacht sind. Sei es durch Sonnensegel, Markise, Dach oder Pavillion. Aber wer wird denn da kleinlich sein…

Aber auf die Definition Plattform kann ich mich bedenkenenlos einlassen. Das macht eine Terrasse aus: Ein Stück befestigter Untergrund. 😉

Während man zum Beispiel auf einer Rasenfläche mit den Stuhlbeinen einsacken könnte oder je nach Wetter alles staubig oder matschig wird, bietet eine Terrasse einen festen Untergrund, auf dem man problemlos Tische und Stühle stabil stehen haben kann.

Terassengestaltung

Grundsätzlich sollte eine gut gebaute Terrasse ein Fundament bekommen, um dauerhaft einen ebenen Grund bieten zu können.
Den Bodenbelag der Terrasse könnte man mittels Steinplatten oder Fliesen gestalten.
Aber mir gefällt der Baustoff Holz besonders gut.
Im Internet habe ich eine übersichtliche Bauanleitung mit interessanten Tipps für Terrassen aus Holzdielen gefunden.
Zum Beispiel sollte man nicht verschiedene Holzarten kombinieren. Da je Baumart das Holz anders arbeitet (Quell- und Schwindverhalten).
Wenn man die Fläche der zukünftigen Terrasse abgesteckt hat, sollte man schon mal alles zur Probe platzieren, was auch hinterher auf der Fläche untergebracht werden soll. Noch kann problemlos angepasst werden.

Ein Vorteil von Holzterrassen finde ich, ist, dass der Baustoff deutlich einfacher zu bearbeiten ist, als Steinplatten. Dadurch ergeben sich auch besondere Gestaltungsmöglichkeiten. Ich mag es zum Beispiel, wenn eine Fläche nicht völlig quadratisch angelegt wird, sondern sich mit weichen Formen in den Garten integriert.

Was auch schön aussieht, ist wenn Terrassen, wie eine Art Steg etwas über einen Gartenteich hinausragen. Finde ich optisch unglaublich schön. Aber ich frage mich, ob da im Sommer dann nicht eine Mückenplage vorprogrammiert ist?

Terrassen sind für mich eine Art Outdoor-Esszimmer, ein Treffpunkt und ein Rückzugsort im Garten. Deshalb sollte die ideale Terrasse für mich groß genug sein und gleichzeitig ein bisschen versteckt liegen. Etwa durch Sichtschutzzäune oder besser noch durch entsprechende Bepflanzung.
Groß genug heißt für mich, dass es problemlos möglich sein sollte, mit einer Gruppe von 10 Personen gemeinsam an einem großen Tisch sitzen zu .

Bei einem entsprechend großem Grundstück, wäre ich wohl geneigt, neben einer sehr großen Terrasse in Hausnähe, weitere kleine Terrassen auf dem Grundstück zu integrieren. Mir würde es zum Beispiel sehr gefallen, wenn nahe eines Kräuter- oder Rosengartens eine ganz kleine Fläche zum Sitzen gestaltet wird. So dass gerade zwei Personen sich hier zum Nachmittagskaffee – umgeben von duftenden Pflanzen-  treffen könnten. So richtig schön versteckt. Idyllisch und romantisch.

Habt ihr zu Hause Terrassen? Wie nutzt ihr sie? Was ist euch wichtig bei der Gestaltung?
Gerne könnt ihr in den Kommentaren auch zu Beiträgen und Fotos eurer Terrassen verlinken. Würde mich sehr freuen, dadurch einige Anregungen zusammentragen zu können.

1 comment for “Terrassen – Ruhe- und Treffpunkte für fleißige Gärtner

  1. Avatar
    28. Februar 2014 at 07:30

    Auch wenn ich hier auf allen Ebenen Sitzgelegenheiten habe, zwei Terrassen gibt es dann doch…einmal die vor dem Gästehaus. Sie ist mit Picon (kleine Lavasteinchen) belegt und auf der unteren Ebene eine kleine Terrasse mit Resten aus Steinen und Platten gemacht. Ansonsten mag ich es auch einfach Stühle und Tische einfach auf den Rasen zu stellen^^

    Liebe Grüssle

    Nova

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