Herstellung von eigener Seife / Waschmittel

IMG_7379_A_blogKastanien sind genau wie Eicheln, etwas worüber ich jedes Jahr nachdenke. Da muss man doch was mit machen können? Sie sind in solchen Massen vorhanden. Die müssen für irgendetwas gut sein.

Vor ein, zwei Jahren kam ich dann auch auf eine Verwendungsmöglichkeit. Aber ich habe das bis heute nicht ausprobiert. Das muss sich dringend ändern.

Wenn nicht jetzt – im Herbst -, wann dann!?Auf der Kräuterwanderung Anfang Oktober wurde uns gesagt, dass sich Kastanien unheimlich gut für das Waschen von Wolle eigenen. Dazu einfach einige ungeschälte Kastanien mit in die Waschtrommel geben und ansonsten wie gewohnt waschen.
Aber das ist mir gerade noch zu wenig, deshalb habe ich nun folgendes getestet:

Kastanienseife

Das ist gar nicht so schwierig. Zunächst einmal geht es natürlich raus in die Natur und es müssen Kastanien gesammelt werden.
Diese werden dann von der braunen, dicken Schale befreit und ihr Inneres klein geschnitten. Vor dem Schneiden sollte einmal an jeder gepellten Nuss gerochen werden. Es kann sein, dass sie müffeln. Dann natürlich aussortieren. Sonst gibt es Stinkeseife.
Nun gibt man die kleinen Kastanienstücke in ein Schraubglas und gießt alles mit Wasser auf. Jetzt muss das Ganze stehen, bis sich eine leicht schäumende Brühe gebildet hat.
Zum Schluss sollte das milchig-gelblich verfärbte Wasser durch ein Tuch gefiltert werden, um die Stückchen zu entfernen.

Collage_ToDo

Fertig ist die flüssige Seife aus Kastanien!

IMG_7388_blog

Man kann es sowohl zum Hände waschen, als auch zum Wäsche waschen, Geschirr spülen oder putzen verwenden.

Collage_Nutzung

Das liegt an den Saponinen, die in den Kastanien hoch konzentriert enthalten sind und sich durch das Einweichen, aus ihnen lösen und sich mit dem Wasser verbinden.
Je kleiner die Kastanie geschnitten wurde, umso besser lösen sich die Saponine.

Auszug aus Wikipedia:

Biologische Funktion von Saponinen

Saponine dienen den Pflanzen wahrscheinlich als Defensivstoffe, beispielsweise gegen Pilzbefall[2] und Insektenfraß. Da Pflanzen kein aktives Immunsystem wie die Wirbeltiere haben, werden Schadorganismen oft chemisch bekämpft. ….

Die genaue Funktion vieler Saponine ist noch unerforscht.

….

Vorkommen

Saponine sind in höheren Pflanzen weit verbreitet, besonders in nährstoffreichem Gewebe, wie Wurzeln, Knollen, Blättern, Blüten und Samen.
Man findet Saponine in Gemüsepflanzen, wie Sojabohnen, Erbsen, Spinat, Tomaten, Kartoffeln (Solanin) und Knoblauch, und sie sind darüber hinaus wirksame Bestandteile von Kräutern, Tee, Ginseng oder Jiaogulan (siehe Sekundäre Pflanzenstoffe). Der Saft aus den Rhizomen des Echten Seifenkrauts wurde schon früh als Waschmittel verwendet, daher auch der botanische Gattungsname Saponaria. In hoher Konzentration treten Saponine in Kastanien und in der Rinde des südamerikanischen Seifenrindenbaumes (Quillaja saponaria) auf, letzteres auch Panamarinde genannt. Aus ökologischen Gründen haben die indischen Waschnüsse, deren Waschwirkung auf die hohe Konzentration an Saponinen zurückgeht, in jüngster Zeit ein breiteres Interesse geweckt. Ferner findet man Saponine in marinen Kleinstlebewesen und Seewalzen (Holothurine). ….

Zum kompletten Artikel                             zum Seifenkraut-Artikel im grünen Himmel

Ich möchte auch nochmal kurz zum letzten Satz des Wiki-Auszugs eingehen: „breites Interesse an Waschnüssen“.

Wir haben auch mal diese Waschnüsse gekauft. Einfach weil ich chemische Reinigungsmittel und Kosmetika langfristig ganz aus unserem Haushalt verbannen möchte. Jetzt kommt das große ABER: Waschnüsse kommen größtenteils aus Indien und werden von dort auf sehr langen Wegen bis nach Europa gebracht. Ob das dann immer noch so ökologisches Waschen ist?
Viel wichtiger ist aber, dass wir so viel davon kaufen, dass die indische Bevölkerung selbst sich keine Waschnüsse mehr leisten können und auf chemische Billigmittel umsteigt. Das fatalöe daran ist, dass sie zum Teil keine ausreichende Kanalisation haben, um die Chemie wieder aus dem Wasser zu filtern. Hierzu habe ich euch mal einen Artikel aus TAZ rausgesucht.

 

Zurück zur Kastanienseife:
Was ich noch nicht herrausgefunden habe, ist wie lange sich diese Seife hält. Dazu muss ich wohl noch ein wenig länger experimentieren. Im Internet habe ich sowohl gelesen, dass man den Seifensud nun in einen Spender abfüllen und benutzen kann (klingt nach längerer Verwendbarkeit), aber auch, dass man den Sud immer recht frisch ansetzen sollte, weil er außerhalb des Kühlschranes nicht so lange hält. Hmmm…. !? Habt ihr da vielleicht schon Erfahrungen mit gesammelt?

Was auf jeden Fall als Vorratshaltung funktioniert: Die Kastanien als Ganzes aufbewahren. Aber auf keinen Fall in Plastiktüten etc., sondern schön luftig & trocken. So kann man das ganze Jahr ökologisch waschen. Ja sogar ökonomisch, denn man spart sich das Geld für Waschmittel.

Ein kleiner Extra-Tipp zum Wäche-Waschen: Statt Weichspüler tut es auch ein Spritzer Essig.

Und egal ob Kastaniensud, Waschnuss oder Essig: Ist die Wäsche getrocknet, riecht sie frisch und etwaige „Nebengerüche“ sind verflogen.

Testphase

Mit meiner ersten angesetzten Kastanienseife habe ich heute gleich das erste Mal Wäsche gewaschen. Sie ist noch nicht ganz trocken, aber riecht sauber und frisch und sieht auch ordentlich aus.
Auch den Abwasch habe ich heute mit der Kastanienseife gemacht. Es schäumt nicht wie gewohnt, aber alles ist sauber. Es waren Teller, Tassen, Töpfe und Besteck. Auch fettige Rückstände ließen sich tadellos abwaschen.

Fazit: Hat Spaß gemacht. Ist ökologisch. Kostet nix. Experiment geglückt!
Werde das auf jeden Fall wieder machen und mal schauen, dass wir uns einen kleinen Vorrat anlegen.
Ehrlicherweise muss aber auch erwähnt werden, dass die Kastanien sich echt um einiges schwerer schälen ließen, als die Eicheln. Da werde ich mir noch mal was einfallen lassen müssen.

22 Kommentare für “Herstellung von eigener Seife / Waschmittel

  1. 15. Oktober 2013 at 23:47

    Ich liebe das Zeug! 🙂 Wir machen das jetzt schon zwei Jahre und das ist echt super! 🙂 Schön das Du damit experimentierst. Kann ich nur allen empfehlen, es ebenfalls zu versuchen.

    • Annika
      Annika
      16. Oktober 2013 at 07:07

      Hallo Michael,
      ich danke dir für deinen Kommentar.
      Wenn ihr es schon seit zwei Jahren nutzt, hast du vielleicht zwei Tipps für mich? Wie und wie lange lässt sich die fertige Lauge aufbewahren?
      Und wie bekommt ihr die Schale von den Kastanien ab?
      Bei den frischen geht es ja. Habe aber mal versucht eine Kastanie aus dem letzten Jahr zu pellen. Das war ja mal ne Herrausforderung….:-/

      Liebe Grüße,
      Annika

      • 16. Oktober 2013 at 08:53

        Hallo Annika,

        ich kann zwar nicht mit direkten Erfahrungen mit Kastanien aufwarten, bei Esskastanien mache ich es aber so, dass ich sie frisch schäle und dann einfriere, weil sie schlecht haltbar sind und von trockenen Früchten die Schale auch schlechter abgeht.

        Vielleicht kann man die Rosskastanien ja auch einfach roh schälen und dann trocknen. Trockene Kasstanien lassen sich aber vermutlich auch schlechter schneiden, daher vielleicht geschnitten trocknen? Die Frage ist nur, wie gut und schnell sich die Saponine daraus dann lösen.

        LG
        Lorenz

        • Annika
          Annika
          17. Oktober 2013 at 14:10

          Danke Lorenz!

    • sandra roider
      27. Januar 2014 at 11:08

      hallo!
      hab das erste mal kastanien angesetzt zum waesche waschen, jetzt sind sie leider vergoren muss ich die wegwerfen oder kann man die trotzdem verwenden ?

      • Annika
        Annika
        28. Januar 2014 at 14:10

        Ich würde sie nicht mehr nutzen.
        Damit nichts vergären kann, setz ich immer nur die Menge an, die ich für die kommenden Tage brauche und
        bewahre das Glas dann im Kühlschrank auf.

  2. 16. Oktober 2013 at 10:54

    Hallo Annika,
    danke für deinen Buchtip.
    Hier finde ich gerade eine interessante Idee, die kiloweisen Kastanien, die mein Sohn nach Hause schleppt, zu verwerten. Und er könnte gleich selber bei der Seifenherstellung helfen. Ist natürlich sehr aufwendig. Da es ein Naturprodukt ist, könnte ich mir auch vorstellen, das es außerhalb des Kühlschranks schneller anfängt zu gären. Also nur kleine Mengen in den Spender geben.

    LG Sigrun

  3. 16. Oktober 2013 at 10:56

    Liebe Annika,

    das ist ja wirklich sehr interessant, was Du hier schreibst. Für mich völlig neu, aber ich habe mich um diese Sachen auch noch nie so richtig gekümmert. Wenn sonst Seife gemacht wird – auf diversen Blogs habe ich das schon gesehen – ist das ja immer eine sehr aufwendige und sicher auch nicht ganz billige Sache. Aber wenn das so einfach geht, werde ich das auch mal probieren. Da werde ich doch gleich mal schauen, ob ich noch ein paar Kastanien finde, damit ich wenigsten noch ein Experiment starten kann.

    Liebe Grüße
    Jutta

  4. Marie
    16. Oktober 2013 at 18:44

    Hallo Annika,

    da ich zugegebener Maßen schon ein paar Wochen nicht mehr bei euch zu Besuch war, muss ich erst noch ein Kompliment zum neuen Aussehen & Aufbau eurer Seite loswerden. Gefällt mir sehr gut und ist schön übersichtlich! 🙂

    Mit Kastanien habe ich leider noch gar keine Erfahrung, aber du weißt ja, dass mich das Thema unheimlich interessiert… Danke auch für deine Gedanken zum Thema Waschnüsse. Ich finde es großartig, wenn vermeintlich alternative und ökologische Lösungen auch kritisch hinterfragt werden. Ich hatte ja damals im Zusammenhang mit Natron als Waschmittel über Waschnüsse nachgedacht, hatte sie aber aufgrund deiner (sehr guten, wie ich finde) Argumente nicht gekauft.

    Sonnige Grüße aus’m Norden,
    Marie

  5. 16. Oktober 2013 at 21:31

    Das mit der Schälen, Zerkleinern, Trocknen und so aufbewaren wäre auch meine Idee gewesen.
    Vermutlich müssen trockene Kastanien länger in Wasser liegen damit sich die Sapione rauslösen?

    Achtest du beim Sammel darauf woher die Kastanien sind? Also nicht von stark befahrenen Straßen und so …?

    @Waschmittel: Welche Menge hast du genommen? Wie normales Mittel auch? und einfach in den Behälter gegeben wie das normale Mittel auch?

    • Annika
      Annika
      17. Oktober 2013 at 14:05

      Hallo Iris,
      ja bei getrockneten Kastanien denke ich auch, dass sie länger im Wasser liegen müssen.

      Ich sammle Kastanien, Eicheln und andere Wildfrüchte /-kräuter immer im Park bei uns um die
      Ecke oder auf der Wildwiese hinter unserem Garten. Ich wohne ja mitten in der Großstadt,
      da sind die stark befahrenen Straßen nie sehr weit. So sehr mache ich mir da auch keinen
      Kopf drum ehrlich gesagt. Wenn ich bessere Möglichkeiten hätte, würde ich sie sicher nutzen.

      Also von der Dosierung her, habe ich 6 Kastanien in ein Glas mit ca. 300ml Wasser gegeben.
      Davon habe ich 1/3 zur Wäsche gegeben, bzw. da reingefüllt, wo sonst das Waschmittel
      auch rein kommt.

      Liebe Grüße,
      Annika

  6. 17. Oktober 2013 at 16:44

    Hallo Annika,
    wahnsinn was man aus Naturprodukten so alles zaubern kann!
    Werde mich am Wochenende dransetzen und die Mixtur ausprobieren!

    Danke für den Tipp,
    Andi

  7. bubuuu
    11. November 2013 at 01:53

    So ganz 100% ökologisch abbaubar würde ich das nicht betrachten. Hört sich zwar danach an, immerhin wird nur das verwendet was man auch in der natur findet, dem ist aber nicht so (erdöl ist immerhin auch ein natürliches produkt, nur wird es nicht als solches betrachtet ). Seit jahren sind immer wieder artikel über fischsterben in zusammenhang mit natürlichen saponinen bzw. aescin (der stoff in den kastanien, der die wäsche sauber macht) zu lesen.
    Hier ein fall aus diesem jahr: http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Detektivarbeit-nach-dem-Fischsterben-id24944191.html
    Klar, für einen waschgang wird man wohl kaum alle kastanien einer kastanien-allee verwenden um so eine starke saponin-konzentration zu erlagen, sodass fische sterben. Aber man sollte dies doch auch im hinterkopf bewahren und die methode der kastanien-wäsche nicht als 100% umweltfreundlich verbreiten. Den fischen wird es herzlich egal sein, ob sie wegen persil, cilit bang und co oder wegen kastanien-saponinen sterben.
    Nudisten habens da vl einfacher ^^ im sommer auch für ökos vorstellbar, aber im winter bzw. an kühleren tagen ists doch wohl zu kalt um ohne wäsche rumzulaufen. Wo bleibt unser pelz?..die evolution hat uns ihn weggenommen naja nicht ganz..das bissl was wir noch haben, rasieren wir uns weg..wir stehen eben mehr auf haarfrei 😉 aber mit dem pelz würde sich die körperhygiene auch erübrigen. schnell mal ein matschbad und fertisch

    • Annika
      Annika
      11. November 2013 at 09:41

      Hallo bubuu!
      Das ist ein interessanter und wichtiger Hinweis. Ich belese mich gerade zu dem Thema.
      Hatte ich vorher noch nie was von gehört.
      Aber wie du ja selbst geschrieben hast: Für das Waschen von Wäsche werden nicht ganze
      Alleen von Kastanien verwendet.

      Viele Informationen sind im Internet allerdings nicht zu finden. Vor allem keine
      konkreten Angaben.

      In einem Bericht des Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt Karlsruhe (von 2005) wird
      erwähnt, dass es 114 eingereichte Proben wegen Fischsterben in dem Jahr gab und Zitat=>

      „Ebenfalls biologisch bedingt waren 3 Fischsterben, bei denen herabgefallene und durch Kraftfahrzeuge
      zu Mehl kleingefahrene Rosskastanien in Gewässer eingeschwemmt wurden. Dieses Mehl enthält schnell
      und stark fischtoxische Saponine, in diesem Fall das Aescin, das als Glykosid auf Triterpen-Basis
      im Wasser eine kolloidale, seifenartige Lösung bildet.“
      Zum vollständigem Bericht: http://www.cvua-karlsruhe.de/eua/gvu/2003_umwelt.htm

      Ich halte die Kastanien trotzdem für eine umweltschonendere und vor allem regionale Möglichkeit
      und schätze die „Gefahr“ ziemlich gering ein.

      Wie du selbst schreibst, nutzt man keine ganze Allee an Kastanien zum Wäsche waschen.

      Noch waschen wir mit der Maschine. Diese Abwässer gehen nicht unmittelbar in natürliche Gewässer.
      Selbst wenn der Stoff nicht vollständig abbaubar ist, wird er durch den Zusammenfluss vieler Abwässer
      stark verdünnt.
      In den Fällen des Fischsterbens wurden Unmengen an Kastanien zermahlen und u.a. durch Regen direkt in die
      Gewässer gespült. Interessant wäre es jetzt zu wissen, wie groß die Gewässer waren und ob es stehende
      oder fließende waren.

      Auf jeden Fall hat es eine höhere Konzentration gegeben, als es durch den Einsatz als Waschmittel im
      Haushalt geben kann.

      Anders dürften wir vermutlich kaum noch Fische haben, da in der Natur in die viele Gewässer irgendwann und
      irgendwie Kastanien gelangen. Sei es weil ein Baum in der Nähe steht, durch Tiere…

      Ich danke dir für deinen Kommentar und die Information.
      Gehört haben, sollte man davon auf jeden Fall mal.

      Liebe Grüße,
      Annika

  8. 7. Juli 2014 at 14:33

    Hallo 🙂
    Der Beitrag ist ja schon ein bisschen älter, bin erst jetzt auf den Blog gestoßen. Das interessiert mich, wir experimentieren auch mit einigem herum… bei der Wäsche schau ich sehr drauf was ich genau wasche und entscheide mich danach für mehr oder weniger (meist weniger) Fertigprodukte, am liebsten würd ich schon ganz umsteigen, aber bei den „guten“ Klamotten merk ich schon, wenn bestimmte Enzyme fehlen (Fussellöser und so, heller Kram auf dunklem Kram…) – man muss dann mindestens die Wäsche besser planen. Aber wir üben noch, das wird schon!

    An der Kastanienlösung bin ich besonders interessiert, weil wir zwei riesige Bäume vor dem Tor haben (die uns gehören). Das lockt… vor allem weil man da nicht so schnell sein muss wie beim Kirschen ernten und verarbeiten 😉 ist irgendwie stressfreier!
    Das von-Hand-schälen und kleinschneiden stell ich mir allerdings extrem anstrengend vor. Muss die Schale weg, weil sonst die Saponine nicht rauskommen, oder weil in der Schale was ist, was nicht in die Lösung soll? Wenn nämlich die Schale an sich nicht stört, würd ichs mal mit ner fiesen Raspelscheibe in Mutters guter alter Küchenmaschine probieren. Könnte enorm viel Lebenszeit sparen. Und dann portionsweise einfrieren, entweder unverarbeitet oder die Flüssigkeit/das Konzentrat der Flüssigkeit. Hmhm.
    Ich hoffe ich denke im Herbst dran… am besten ich mach mir einen HInweis in den Kalender! 🙂
    Danke jedenfalls für die Inspiration 🙂
    Haben denn eure Forschungen inzwischen etwas Neues ergeben bezüglich der Haltbarkeit und Anwendung/Dosierung?

  9. marc.st
    20. Juli 2014 at 12:06

    Hallo Annika… Wie lange muss ich eigentlich diesen Sud ansetzen? LG, Marc

    • Annika
      Annika
      20. Juli 2014 at 12:21

      Das dauert nicht lange. Immer mal wieder schütteln, bis es schäumt. Ein paar Stunden…

      Liebe Grüße,
      Annika

  10. MarC
    27. Juli 2014 at 08:07

    Hi Annika… Vielen Dank für deine Antwort. Ich bin vor ein paar Tagen mal mit Freundin Spazieren gewesen und habe ein paar Kastanien die der Wind runtergeholt hat aufgesammelt.
    Habe die Früchte dann gepellt, zerkleinert und mit Wasser ging es dann im Marmeladenglas ab in den Kühlschrank. Ich muss zugeben das ich sehr skeptisch war.
    Nach zwei Tagen kam dann der erste Test mit normaler Wäsche (ich wasche nur bei 30-40Grad und mit halber Wassermenge). Als Weichspüler Habe ich ein wenig Apfelessig genommen.
    Ergebnis: Die Wäsche IST sauber und riecht frisch. Da meine Arbeitsklamotten immer sehr Durchgeschwitzt sind (müffelt ganz gut 😀 ) war ich auf das Ergebnis besonders gespannt… Alles weg, kein Geruch mehr.
    Nun bin ich am überlegen, wie ich die Herstellung vereinfachen kann, und habe mich entschieden einen Standmixer zu benutzen.
    Nur das trennen von Fruchtfleisch und Sud bereitet mir noch etwas „Sorge“… Ich denke Kaffeefiltertüten wären dazu eine Optimale Lösung? Wie machst du das denn?

  11. Isabelle
    27. August 2014 at 14:49

    Will ich unbedingt ausprobieren! Meine Mutter wäscht seit längerem mit Waschnüssen und ich hab mir auch immer die Frage mit dem Import gestellt. Kastanien liegen hier gratis rum und viele „Umgebungspfleger“ sind wohl froh, wenn erstere von anderen aufgelesen werden.
    Eine Frage: bei der Waschnuss verwendet man ja die braune Schale. Stecken die Saponine bei der Kastanie wirklich nur im Kern?

    Lg

  12. Klaudia Vargyas
    5. Mai 2016 at 12:50

    Ich freue mich, dass ich deine Seite gefunden habe. Bisher habe ich selbst Naturseife auf herkömmliche Art (mit Ätznatron) hersgestellt, damit ich keine unerwünschten Zusatzstoffe (Aluminium und co.) in Kauf nehmen muss. Jetzt möchte ich noch einen Schritt weiter gehen und auch das Ätznatron weglassen. Leider muss ich noch bis Herbst auf die Kastanien warten!
    Vorerst danke, ich werde mich nach meinem ersten Versuch wieder melden.
    lg Klaudia

    Leider kann ich meine Internetadresse unten nicht eingeben: http://www.klaudia-vargyas.at

    • Annika
      Annika
      14. Mai 2016 at 15:37

      Liebe Klaudia, auch mit Efeu lässt sich prima waschen! Das gibt es das ganze Jahr. Herzliche Grüße, Annika

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.