Vielfalt im Beet

IMG_3968Im letzten Post hatte ich ja angekündigt, noch ein bisschen über die Pflanzen im Vorbeet zu berichten.
Nun habe ich dreimal angefangen zu schreiben und habe jedes Mal festgestellt, dass es eben schon eine enorme Vielfalt ist, die da zusammen gekommen ist und es sehr schwer ist, dieses in ein Blogpost zu verpacken.

Auch die Auswahl der Fotos viel sehr schwer. Aber ich habe nichts unversucht gelassen, um euch unsere Vorgarten-Pflanzenwelt weitgehend zusammen zu fassen. 😉
Es sind unter anderem verschiedene Collagen entstanden, auf denen eine Auswahl der Pflanzen zu sehen ist. Jede Collage gibt es einmal als Bild und einmal beschriftet.
Die mit Sonnen markierten Pflanzen sind die, die wir im Rahmen der „Sommerkur“ neu gekauft haben.
Wenn ihr also Lust habt, könnt ihr jetzt auf eine kleine Reise durch unsere großes, kleines Vorbeet mitkommen:
In unserem Vorbeet hat sich im Laufe der Zeit ein schönes Zusammenspiel von Zierpflanzen, Kräutern, Wildpflanzen und Büschen entwickelt.
Fast das ganze Jahr blüht es, nur für den Winter fehlt noch was. Allerdings sind da auch immer noch einige trockene Pflanzenreste, die gefroren und mit Reif bedeckt auch ihren zauberhaften Reiz haben. Die Thujahecke mag zwar nicht so gerne, aber sie ist immerhin ganzjährig grün einige Sträucher bieten ein ganzjähriges abwechslungsreiches Farbspiel mit ihrem Laub.
Wir starteten in die neue Blütensaison mit einer Reihe an verschiedenen Zwiebelblühern.
Die ersten Blüten die zu sehen waren, waren die der Schneeglöckchen, gefolgt von sibirischen Blausternen und einigen violetten Krokussen. Die letzten zwei, drei Wochen folgten ein paar wenige Wildtulpen, gelbe  Mini-Narzissen und blaue Traubenhyzinthen.
Dazwischen thront nun seit diesem Jahr der violette Schopflavendel, der wirklich außergewöhnliche Blüten hat und magnetisch auf Hummeln und Schmetterlinge wirkt. Wann er im nächsten Jahr seine Blüten öffnet, wird die Erfahrung zeigen. Unser „normaler“ Lavendel hat bislang nur angefangen seine grau-grünen Blätter auszupacken.
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Im Moment wird es auf dem Beet immer grüner, da die Kräuter, Stauden und Wildpflanzen kräftig austreiben. Vor allem der Dost und die Kamille breiten sich fast wie ein Teppich auf dem Boden aus.
Der Löwenzahn – der auch den Weg in unsere Küche findet – beginnt leuchtend gelb zu blühen, das Silberblatt streckt seine violetten Blüten in die Höhe, umrahmt von Akeleien, die so langsam ihren ersten Blütenflor verlieren. Angeblich blühen sie im Herbst ein zweites Mal. Auch das wird die Erfahrung zeigen.
Der Platz der vor wenigen Wochen noch von den Blausternen bevölkert waren, erstrahlt nun im zarteren Blau der verwilderten Vergissmeinnicht.
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Die im März gekauften pinken Gänseblümchen haben sich tatsächlich nochmal berappelt und blühen wieder. Sie hatten mir den langen Aufenthalt in unserer dunklen Wohnung sehr übel genommen und ich hatte eigentlich mit ihrem Ableben gerechnet. Aber was kann ich dafür, wenn so lange Winter war?? Die erste Märzwoche hatte was anderes versprochen…. 😉
Am Zaun haben die bogenförmig, angebunden Himbeerranken ihre frisch, grünen Blätter ausgestreckt. Der Phlox, die Fetthenne, Nachtkerzen, Seifenkraut und eine Iris recken ihr Laub schon recht weit aus der Erde. Nach und nach werden sie in rosa, violett, rot, gelb und weiß erblühen.
Beim Riesenzierlauch sind die Knospen schon prall gefüllt und er wartet nur darauf, seine violetten Bälle über den Köpfen der andern schweben zu lassen.
Ansonsten habe ich auf dem Beet noch ein paar aufgelaufene Jungpflanzen gefunden. Darunter Mohn, Jungfer im Grünen und Gelbsenf. Da kommt also nochmal etwas in rosa, weiß, blau und gelb auf uns zu.
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In der Kräuterschneckekommen die verschiedenen Laubarten der Kräuter auf dem hellen Muschelmulch richtig gut zur Geltung und wir können mit Freude sehen, wie sie sich nach und nach ausbreiten, wachsen und gedeihen.
Kräuterschnecke Kräuterschnecke_Text

Wie euch vielleicht aufgefallen ist, sind nicht alle erwähnten Pflanzen auf Fotos zu sehen und nicht alle Pflanzenfotografien tauchen im Text wieder auf. Aber sie wachsen alle auf unserem kleinen Vorbeet und sicher auch noch einige mehr, die in diesem Post schändlicher Weise vergessen wurden…. 😉

5 Kommentare für “Vielfalt im Beet

  1. 10. Mai 2013 at 21:59

    Liebe Annika,

    das muss ja herrlich in Deinem Vorgarten aussehen. So einiges habe ich mir ja auch schon zusammengesammelt und in diesem Jahr kommt sicher auch wieder etwas neues dazu. Aber ich konnte auch einiges von Dir abschauen, dass ich mir mal auf einen Zettel geschrieben habe, um es nicht wieder zu vergessen.

    Liebe Grüße
    Jutta

  2. 11. Mai 2013 at 18:21

    Hallo Annika,
    soweit mir bekannt ist, ist der Schopflavendel leider nicht winterhart. Zumindest bei meiner Mutter hat sich das in diesem Winter auch bestätigt, so dass wir ihn im Frühjahr runterschnitten. Aber über den Winter sah er dafür mit seinem silbrigen blau-grau noch sehr attraktiv aus.
    Und Akeleien, die im Herbst nochmals blühen habe ich in all‘ den Jahren – eigentlich seit Kindertagen nie erlebt. Das müsste eine ganz besondere Züchtung sein. Aber bei der Vielfalt Deines Beetes gibt es bestimmt auch noch genug Blühpflanzen im Herbst, Und die Laubfärbung der Akeleien kann bisweilen auch sehr reizvoll sein. Ich lasse lieber die Saatenstände stehen, denn so entstehen manchmal ganz neue Farbmischungen und Formen …
    LG Silke

    • 11. Mai 2013 at 18:39

      Vielen Dank für die Tipps!

      LG
      Annika

  3. 12. Mai 2013 at 21:34

    Herrlich anzuschauen! Da steckt soviel Arbeit dahinter, das bewundere ich immer sehr. Mir fehlt meist die Zeit dazu. Aber wenigstens kann ich es hier bei dir anschauen, wie es sein könnte.
    Jungfer im Grünen ist eine meiner Lieblingsblumen, die leider vor ein paar Jahren aus unserem Garten verschwunden sind. Bisher hatte ich auch kein Glück sie wieder anzusiedeln. Mal sehen, vielleicht glückt es mal wieder.
    LG Calendula

  4. 16. Mai 2013 at 11:50

    Ein schönes Beet 🙂

    LG Sarah

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