Traditionsfest in der Späthschen Baumschule

Am vorletzten Sonnta haben wir das Traditionsfest in der Späthschen Baumschule besucht. Die Baumschule Späth wollte ich schon immer mal sehen. Sie bieten das ganze Jahr über immer mal wieder tolle Veranstaltungen an. Dieses Mal haben wir uns endlich die Zeit genommen.

Das Traditionsfest stand in diesem Jahr unter dem Motto „Späther Frühling“. Es war überall wunderbar am blühen. Andreas hat da ganz wunderbare Aufnahmen von gemacht. Sie folgen in einem zweiten Posting. Sonst wären es zu viele Fotos auf einmal. 😉

(Im grünen Himmel können pro Posting alle Fotos per Mausklick vergrössert und in einer Lightbox hintereinander angeschaut werden. Lohnt sich!)

Ich möchte euch lieber ein bisschen berichten, was wir so gesehen, erlebt und ausprobiert haben. Es war sehr schön gemacht, da die meisten Stände traditionelle Dinge angeboten haben und es dadurch irgendwie ein gemütliches Flair geschaffen hat.


Wir haben eine Menge probiert und viele tolle Geschmackserlebnisse gehabt. Ohne Chemie und mit Liebe in kleinen Mengen – statt industriell – verarbeitet, schmeckt es eben doch am besten.

Sehr interessant fand ich auch die vielen Kräuter. Es gibt soviele, von denen ich noch nie etwas gehört habe. Was aber auch spannend war, war das es von den bekannten Kräutern, wie z.B. Majoran oder Salbei, unheimlich viele Sorten existieren.

Bei den Kräutern haben wir uns regelrecht „durchgeschnüffelt“ und so auch eine Menge toller, neuer Düfte kennen gelernt und haben nun einige Wünsche für die nächste Gartensaison.

Von einem uns bis dahin unbekannten Kraut bekamen wir vom Kleingartenverband Treptow-Köpenick sogar Samen geschenkt, nachdem wir uns an die Verkostung getraut hatten… (Recht lieben Dank!)

Zugegeben war das Gefühl im Mund schon sehr ungewöhnlich. Säuerlich und irgendwie wie Brausepulver. Danach war der Mund eine Weile betäubt.
Um was es sich da gehandelt hat? KLICK 😉

Von einigen Gemüsesorten gab es eine unheimliche Sortenvielfalt in Form von geernteten Früchten zu sehen.

 

Leider wusste ich vorher nicht, dass es vor Ort die Möglichkeit zur Apfelsortenbestimmung gab. Wir hätten einfach Äpfel aus dem eigenem Garten mitbringen müssen und hätten anhand des Regals (Foto oben), eines Büchertisches und natürlich auch mit fachlicher Hilfe, herrausfinden können, was da so in unserem Garten wächst.

Was war da sonst noch zu entdecken?
Eine Menge sag ich euch. Am besten wäre man wohl an mindestens zwei Tagen gekommen. Neben Eselreiten für Kinder, gab es auch eine Showbühne. Statt schnöder Pommes- und Bierbuden wurde auch die kulinarische Versorgung sehr traditionell gehalten.

Es war einfach wunderschön und ich freue mich schon jetzt auf den Adventsmarkt.

Übrigens: Die 3,–Euro Eintritt, die wir pro Person gezahlt haben, sind locker zu verschmerzen. Denn mit der Eintrittskarte bekommt man bis zum 30. November 10% Rabatt auf seinen Einkauf in der Baumschule. Eine faire Sache, oder?

2 Kommentare für “Traditionsfest in der Späthschen Baumschule

  1. 1. Oktober 2012 at 18:44

    Das ist wirklich fair, und bei sowas bin ich auch mit von der Partie. Ist immer wieder spannend neue Dinge zu entdecken, so wie nun auch bei dir…denn Jambú ist mir vollkommen unbekannt gewesen.

    Freue mich jetzt schon wenn du uns die anderen Fotos zeigst und dann auch auf den Adventsmarkt.

    Das ist die Zeit wo ich solche Märkte hier vermisse.

    Schönen Abend noch und liebe Grüssle

  2. 10. Oktober 2012 at 22:09

    Das Apfelsorten-Regal gefällt mir am allerbesten! Das ist ja wirklich eine super Idee! Aber die vielen Kräuter wären auch was für mich gewesen!

    Liebe Grüße nochmal
    Sara

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