Gartenarbeiten im Frühling

Die ersten warmen Sonnenstrahlen künden meist nur langsam von dem bald folgenden Frühling. Doch für den Gärtner gilt es gerade in dieser Phase des Jahres, die sich meist vom März bis in den Mai erstreckt, den Boden sowie die Gewächse fit für die nächsten Monate zu gestalten. Immerhin sollen auf dem noch trist dreinschauenden Untergrund bald Gräser und Kräuter sprießen. Auch Obst und Gemüse wollen gut für das Wachstum vorbereitet werden. Kurzum, es gibt viele Aufgaben, die der Gärtner nun erledigen kann und die sich im Laufe des Jahres meist auszahlen. Wer hierbei richtig handelt, kann also seine Erträge steigern.

Auf das Werkzeug kommt es an
Noch ehe es tatsächlich an den Boden oder die Pflanzen geht, sollte das Arbeitsgerät auf den neuesten Stand gebracht werden. Oft ist über den Winter bis zum Beginn des Frühlings eine gute Zeit, um Werkzeuge zu meist günstigen Preisen in den Märkten zu erhalten. Gleichfalls können nun auch die Sägen geschärft sowie die Utensilien repariert werden. Bei der Gelegenheit lohnt es sich meist auch, die Gartenbank oder das Gewächshaus aus Holz mit einem neuen Anstrich zu versehen und damit auch die blühende Jahreszeit farbenfroh einzuläuten. Denn auch der Garten soll es an Ordnung und Schönheit nicht fehlen lassen.

Den Boden vorbereiten
Als erste Maßnahme auf den zu bebauenden Flächen sollte der Boden gut umgegraben werden. Oft haben sich im Winter die oberen Schichten derart fest zusammengezogen, dass die Wurzeln hier nur wenig atmen könnten oder kaum Freiraum zum Ausbreiten haben. Mit dem Spaten wird daher einmal das Untere nach oben gehoben. Das lockert das gesamte Gebilde auf und setzt damit auch Mineralstoffe frei. Nachhelfen kann man, indem auf die nun gelockerte Schicht noch ein wenig Komposterde gegeben wird. Auch das erhöht den Anteil an Nährstoffen in dem Untergrund und sorgt auf diese Weise für ein besseres Wachstum der Pflanzen.

Die ersten Gewächse einsetzen
Je nach Wetter werden nun die ersten Zöglinge in den Boden gesetzt. Dabei ist anhand der Stärke des Windes sowie der Menge des Niederschlages zu entscheiden, ob die noch zarten Stängel geschützt werden müssen. Geschieht das nicht, kann es ein böses Erwachen geben. Nicht selten kommt ein stark verspäteter Wintertag und nimmt den Gewächsen mit Frost und Hagel jegliche Zukunft. Besser ist es daher, gerade die noch sehr dünnen Pflanzen auch im Gewächshaus zu ziehen oder sie an solchen Stellen im Garten anzubauen, wo Wind und Wetter nur wenige Schäden anrichten können.

Die richtige Pflege entscheidet
In den kommenden Wochen kann der Gärtner sodann nur noch über die Bewässerung, die Beigabe von Düngern, den Verschnitt der Gewächse oder hin und wieder die erneute Auflockerung des Bodens Einfluss auf das nehmen, was sich im Garten tut. Wichtig ist es dabei, des Guten nicht zu viel zu wollen und gerade mit künstlichen Düngemitteln sparsam umzugehen. Daneben sollte der Natur die nötige Ruhe gelassen werden, sich zu entfalten. Allzu häufige Umbaumaßnahmen schaden dabei den Pflanzen häufiger mehr, als dass sie Nutzen bringen. Gehandelt werden sollte jedoch, wenn sich Schädlinge auf den Gewächsen ansiedeln und die helfende Hand des Gärtners erfordern.

2 Kommentare für “Gartenarbeiten im Frühling

  1. 7. April 2012 at 12:03

    Hej Annika,
    schön wärs mit dem Garten, aber hier lagen 10cm Neuschnee heute morgen. Ab jetzt kann es nur noch besser werden.

    LG
    smultron

  2. 5. Juli 2012 at 15:44

    Hallo Annika,

    das ist der erste Blog zum Thema Selbstversorgung, den ich im Netz gefunden habe. Gefällt mir wirklich gut 😉

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