Projekt "Dornbuschmühle"

Am Sonntag habe ich euch von unserem Projekt für dieses Jahr erzählt.

Heute möchte ich euch noch ein bisschen Allgemeines berichten.

Der Hof von dem die Rede ist, ist die alte Wassermühle in Vevais / Bliesdorf. Der Ort liegt nahe Wrietzen im schönen Oderbruch und ist ca. 1 Stunde mit dem Auto von Berlin entfernt.
Zum Grundstück gehören 80.000m2: Wald, Wiesen und das eigentliche Grundstück.Seit 1300 gibt es an diesem Standort eine Mühle. Bis 1977 wurde in den Gebäuden die noch heute stehen Mischfutter hergestellt. 1988 war angedacht die Mühle zu einem technischem Denkmal zu ernennen.
Nach der Wende wurde die Mühle durch die LPG an einen thailändischen Investor verkauft. Dieser zahlte irgendwann die Grundsteuer nicht mehr und so wurde das Objekt 2008 zwangsversteigert.


Das gefält mir auch so an dem Objekt: Es ist wirklich sehr geschichtsträchtig. Bin gespannt, was wir noch alles recherchieren können zu der Mühle.

Nach dem letzten Artikel kam die Frage auf, wie wir uns einbringen bei dem Projekt. Auch diese Frage möchte ich heute beantworten.
Wie ich schon erzählt habe, sind wir über eine Internetanzeige in Kontakt gekommen. Dort wurden Mitstreiter gesucht, die Lust haben mit an zu packen. Dieses Riesen-Projekt ist einfach nicht von zwei Menschen allein zu schaffen Vor allem weil die gesamten Gebäude saniert werden müssen, aber der Selbstversorgergarten ab sofort bewirtschaftet werden soll.
Nachbarn und Familie helfen zwar mit, aber eben immer nur sporadisch. Geht halt nicht anders.

Wir werden also ab sofort möglichst regelmäßig nach Vevais fahren und bei den anfallenden Arbeiten unterstützen. Das heißt wir werden den Garten mit bewirtschaften, bei der Verarbeitung der Ernte helfen, uns mit um die Tiere kümmern und natürlich auch – soweit es uns möglich ist – beim Ausbau der Gebäude helfen.

Damit wir nicht zuviel Zeit verschenken durch die Fahrerei, werden wir auch dort übernachten. Hierfür steht uns ein ausgebauter Wohnwagen zur Verfügung, der geschützt vor dem Wetter unter einem Dach steht.

Übrigens ist der Robinien-Beitrag auch vom Projekt Dornbuschmühle inspiriert gewesen. Auf dem dritten Foto seht ihr links die Bäume von denen mittlerweile ein paar gefällt wurden. Kein Kahlschlag, nur die die sehr nah am Gebäude standen. Denn an dem Gebäude soll in Kürze das Dach repariert werden.

6 comments for “Projekt "Dornbuschmühle"

  1. Avatar
    12. März 2012 at 12:42

    Liebe Annika,
    das ist wirklich ein tolles Projekt! Könnt Ihr nicht das allzeit und überall gierige Fernsehen für dieses Projekt interessieren? Einen Versuch wäre es doch wert, oder.
    Bin schon gespannt, wie es weiter geht.
    Lieben Gruß
    moni

  2. Avatar
    12. März 2012 at 14:45

    Liebe Annika, das ist eine tolle schöne Idee und so ein Projekt mehr noch mit machen um das fertig zu bringen!
    Ich drück euch die Daumen dass sich Menschen melden die helfen wollen!
    Lieben Gruss Elke

  3. Avatar
    12. März 2012 at 15:32

    hallo Annika,
    da bin ich ja ganz gespannt, was ihr da für tolle Erfahrungen macht!
    Schöne Grüße sendet Anke

  4. Avatar
    12. März 2012 at 18:34

    Liebe Annika,

    erst einmal finde ich es wirklich toll, dass Ihr an so einem Projekt teilnehmt. Da bin ich schon auf Deine weiteren Berichte gespannt.

    Vevais kenne ich auch, denn jedesmal wenn ich zu meinem Bruder fahre – der ja im Oderbruch lebt – fahre ich dort vorbei. Vielleicht halten wir ja beim nächsten Mal auch an.

    Liebe Grüße
    Jutta

  5. Avatar
    12. März 2012 at 19:21

    Ein tolles Projekt auf geschichtsträchtigem Boden, liebe Annika, was will das Gärtnerherz mehr? 😉

    Freue mich auf deine weiteren Berichte.

    Alles Liebe
    Anna

  6. Avatar
    15. März 2012 at 15:38

    Hallo Annika, eine echte Herausforderung, dieses Projekt, habe gerade von einer ähnlichen Sache in SpiegelOnline gelesen. Viel Glück und Erfolg damit! Liebe Grüße Annette

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