rote Beete / rote Rübe – vielseitig, gesund & hübsch anzuschauen

Mein wilder Ziergarten … 😉

Die rote Beete gehört mit zu unseren Endeckungen des (Garten-)Jahres 2010. Vorher kannten wir die rote Beete auch nur eingelegt, wie man sie halt im Supermarkt kaufen kann.
Im Garten haben wir in diesem Jahr drei Meter Saatband ausgelegt. Einmal im Hochbeet, einmal auf dem kleinen Gemüsefeld und ein drittes Mal im Blumembeet neben dem Garteneingang.

Fazit: Durch die hübschen roten Blattstiele fügt sich die rote Beete wunderbar in einen Ziergarten ein. Die Knollengröße war bei allen drei Versuchen im etwa gleich. Das Hochbeet hatte aber den Vorteil, dass die Blätter – die wir als Spinat verwenden – ncht so übermäßig versandet waren.

Gestern haben wir nochmals ordentlich geerntet und die rote Beete vollständig verarbeitet, mehr dazu demnächst in einem weiteren Beitrag.

Pflanzenportrait:

Der latainische Name von roter Beete ist Beta vulgaris subsp. vulgaris var. conditiva. Lang und kompliziert. Aber ich wollt es mal erwähnt haben.
Die rote Beete gehört zu den sogenannten Fuchsschwanzgewächsen.

Verwandt ist sie mit Mangold und der Zuckerrübe. Sie hat einen angenehmen, zart süßlichen und erdigen Geschmack.

Eigentlich ist rote Beete zewijährig, aber für die Verwendung in der Küche wurde sie einjährig kultiviert.

Der roten Beete werden eine Vielzahl gesunder Eigenschaften zugesprochen, denn in ihrer Knolle verbirgt sich ein hochprozentiger Cocktail aus Mineralstoffen und Vitaminen.
Sie wirkt blutbildend und anregend für Leber und Galle. Außerdem wirkt sie antibakteriell und soll vor Krebs schützen.


Aussaat: Sobald nicht mehr mit Bodenfrösten zu rechnen ist(Ende April), kann die rote Beete direkt im Beet ausgesät werden. Bekommen die Jungpflanzen Frost ab, kann es sein, dass sich keine Knollen bilden. Einfach eine ca. 2cm tiefe Saatfurche ziehen und alle 5cm ein Samenkorn hinein. Furche schließen und gut wässern. Wenn die Pflanzen ungefähr 5cm groß geworden sind, kannst du auf ungefähr 20cm auslichten.
Bis in den Frühsommer sind Nachsaaten möglich.


bevorzugter Standort: Rote Beete ist bescheiden. Sie bevorzugt ein eher kühles Klima und kommt auch mit weniger nährstoffreichen Böden zurecht.

Pflanzabstand: Zunächst ziehst du dir eine circa 3cm tiefe Saatfurche. Hier bringst du etwa alle 25cm vier Saatkörner ein. Nun die Furche schließen und angießen. 

gute Nachbarn: Mit Buschbohnen vertragen sich rote Beete, ebenso mit Gurken, verschiedensten Kohlarten, Kohlrabi, Kopfsalat und Zwiebeln.

schlechte Nachbarn: In der Nähe von Stangenbohnen wachsen rote Beete eher schlecht. Auch Tomaten, Porree, Kartoffeln vertragen sich nicht gut mit roten Rüben. 

Tipps: Am schmackhaftesten sind die roten Rüben, wenn sie einen Durchmesser von ca. 5cm haben. Halte den Boden um die rote Beete durch Mulchen und bewässern gut feucht. Rote Beete die im Wachstum trocken geworden ist, schmeckt nicht.
Rote Beete lässt sich über den Winter gut in einer luftigen Kiste mit trockener Erde lagern.

Erntezeit: Bereits 3 Monate nach der Aussaat sind rote Beete erntereif.Bis zu den ersten Frösten kann man rote Beete durchaus ernten. Entscheide also, ob du vielleicht sogar mehrfach im Jahr aussäst.

Verwendung der Pflanze: Bekannt ist, dass man die Wurzelknollen in verschiedenen Varianten essen kann. Aber auch Blattgrün und Stiele lassen sich als leckere Speisen verarbeiten. Die Blätter können als Blattsalat oder Spinat verwendet werden, die Blattstiele kannst du ähnlich wie Spargel verarbeiten.
Außerdem ist die Pflanze durchaus auch dekorativ: 😉

1 Kommenar für “rote Beete / rote Rübe – vielseitig, gesund & hübsch anzuschauen

  1. 21. November 2010 at 23:04

    Toller Bericht über die Rote Beete!

    lg kathrin

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