immer was zu tun

Heute war ich wieder ein paar Stunden im Garten. Es gibt irgendwie immer was zu tun – wenn man will.
Ich habe heute einfach mal ein bisschen aufgeräumt, den Boden gelockert, geerntet und Samen gesammelt.
Herrlich sage ich euch!
Trotz einiger grauer Regenwolken hat die Sonne es doch geschafft die meiste Zeit die Oberhand zu behalten. Ich finde die Sonne zu dieser Jahreszeit besonders schön. Das ist ein unbeschreibliches Licht, welches man künstlich wohl kaum so erzeugen könnte.
Geerntet habe ich heute mal wieder Zucchinni und Kürbis, außerdem die ersten Walnüsse. Und zwar die allerersten Walnüsse. Ich habe nämlich noch nie in meinem Leben Walnüsse geerntet, geschweige denn vor diesem Jahr mal bewusst Walnussbäume gesehen. Warum eigentlich?
Tja, wahrscheinlich weil ich bisher nicht immer alles bewusst gemacht habe.

Das ist ein schönes und interessantes Thema: Bewusstsein. Ich finde, wenn ich mit der Natur arbeite, ist das ein ausgesprochen gutes Training für mein eigenes Bewusstsein. Ich habe (wieder) gelernt mit offenen Augen durch die Natur zu streifen und unseren Garten zu erleben.Das gibt Ruhe, Kraft und neue Strukturen. Sehr angenehm.
Das Samen sammeln von heute ist ein gutes Beispiel dafür. Ich habe in diesem Jahr wirklich viele neue Pflanzen kennen gelernt oder deren Anbau ausprobiert. Alles was mir gefallen hat, will ich versuchen im nächsten Jahr wieder in meinem Garten zu integrieren. Deshalb habe ich begonnen die Pflanzen zu beobachten und habe mir Gedanken gemacht, wie ich die Pflanzen im nächsten Jahr in meinen Garten bekomme. Na klar, Samenkaufen und aussäen.
Aber wir wollen ja mit Selbstversorgung anfangen. Warum also nicht mit Samen selbst versorgen? Tja, weil ich nunmal keine gelernte Gärtnerin bin und gar nicht weiß, wann, wie, wo Samen zu finden sind. Dabei ist es gar nicht schwer. Durch Beobachtung habe ich die Samen von den meisten Pflanzen, die ich haben wollte, auch bekommen. Diese habe ich getrocknet und in kleine Tüten gefüllt.
Die Auswahl an Samen ist weit größer als das Sortiment meines Gartens in diesem Jahr. Ein weiterer kleiner Erfolg auf dem Weg zur Selbstversorgung. Nächstes Jahr muss ich zumindest weniger Saatgut kaufen, als in diesem – unserem – ersten Jahr. Yippie!

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